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Was wollten Sie schon immer über Beethoven wissen?
Gemeinsam mit Ihnen widmen wir uns jeweils einem besonderen Thema im Zusammenhang mit dem großen Komponisten. Dabei steht vor allem der Mensch Beethoven im Fokus. Im Museum stellen wir Ihnen einige ausgewählte Objekte vor. In der anschließenden Kaffee-Runde regen kreative und gedankliche Impulse zum Austausch an.
Das Angebot richtet sich an Senioren und Seniorinnen, an Kulturliebhabende, aber auch an Neugierige, die gerne etwas erfahren und erleben möchten. Da die Themen wechseln, kann die Rund(e) als Einzel- oder Mehrfachveranstaltung gebucht werden.
Anmeldung erforderlich: 0228 98175-25, museum@beethoven.de
Freiwilliger Kostenbeitrag
- Anouchka Hack, Violoncello
- Katharina Hack, Klavier
- Tilman Strasser, Sprecher
Die eine galt als Wunderkind und lebte nicht einmal ein Vierteljahrhundert. Die andere durchlebte beinahe ein ganzes und widmete es doch dem Werk der früh Verstorbenen. Lili und Nadia Boulanger sind zwei Ausnahmeerscheinungen der Musikgeschichte.
Das Projekt "Boulangerie" bringt ihre Werke und ihre Lebenswege in Dialog und initiiert dabei selbst einen Dialog der Künste. Indem biographische Erzählungen und Stücke der beiden Schwestern aufeinander treffen, lotet das Vorhaben ihre Wirkmacht in der Jetztzeit aus, zeichnet ihre Bedeutung für unseren heutigen Blick auf Komponistinnen nach und entdeckt in Text und Tönen die Diskurse, Schrecken und Aufbrüche des 20. Jahrhunderts.
Es kommen nicht nur die beiden Schwestern musikalisch zu Wort, sondern auch ihr Umfeld. Neben Werken von Nadia und Lili Boulanger liegt ein weiterer Fokus auf ihren Lehrern, etwa Ernest Boulanger, aber auch Gabriel Fauré, Louis Vierne und Maurice Ravel.
Die Werke wurden von Anouchka und Katharina Hack ausgewählt, die literarischen Passagen von Tilman Strasser geschrieben und im Konzert rezitiert. Als Autor und Kultur-Konzepter mit musikalischer Ausbildung befasst er sich bereits in vielerlei Arbeiten mit den Schnittmengen von Musik und Literatur.
In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Bonn e.V.
Gefördert von der Kunststiftung NRW
- Playing with Friends
- Sharon Cohen, Violine
- Anoush Seferian, Violine
- Doron Alperin, Viola
- Ribal Molaeb, Viola
- Nassib Ahmadie, Violoncello
- Gilad Kaplansky, Violoncello
- Rosa Diaz Contan, Harfe
- Reham Fayed, Flöte
- Matthias Glander, Klarinette und Moderation
“Playing with Friends” ist eine Gruppe von Musikerinnen und Musikern, die als junge Talente die Chance bekamen, in das 1999 von Edward Said und Daniel Barenboim in Weimar gegründete West-Eastern Divan Orchestra aufgenommen zu werden. Sie kommen aus Libanon, Syrien, Ägypten, Israel und Deutschland. Nur sechs Wochen nach der Gründung des West-Eastern Divan tat sich aus den Reihen des Orchesters die hier versammelte Gruppe zusammen, um unter dem Namen "Playing with Friends" in einer wechselnden Kammermusikbesetzung zu musizieren.
Aus den jungen Musikern von damals sind inzwischen reife und professionelle Orchestermusikerinnen und Solisten geworden. Sie haben der nächsten Generation im Divan Orchester Platz gemacht. Sie selbst bereichern heute viele namhafte Orchester des europäischen Kulturbetriebs durch ihre Stimme. Die meisten haben feste Engagements in Berlin, Basel, Düsseldorf, Wien, Tel Aviv, Cairo und Doha.
Die Musikerinnen und Musiker von “Playing with Friends” leben den Spirit ihrer Vorbilder und Ausbilder, Edward Said und Daniel Barenboim, nämlich dass es die Aufgabe eines Musikers ist, seine Seele mit Hilfe des Instruments auszudrücken und so die Nachbarn zu erreichen.
- Wolfgang Amadeus Mozart, Quartett für Flöte und Streicher D-Dur KV 285
- Gabriel Fauré, Pavane für Flöte, Klarinette und Streicher op. 50
- Maurice Ravel, Introduction und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streicher
- Johannes Brahms, Streichsextett B-Dur op. 18
"Dunkel war's der Mond schien helle…" Mit einem neuen Programm geistern wir wieder durch das Beethoven-Haus - natürlich im Dunkeln und nur mit einer Taschenlampe ausgestattet, auf der Suche nach Schatten und Tönen aus Beethovens Zeit.
Teilnahmebeitrag: € 17,-
Geschwisterermäßigung
Anmeldung erforderlich unter museum@beethoven.de
- Alexander Gadjiev, Klavier
In Alexander Gadjievs Persönlichkeit verbinden sich mitteleuropäische Kultur mit tiefgehender musikalischer Erfahrung. Er verdankt dies u.a.seiner Heimatstadt, der italienisch-slowenischen Grenzstadt Gorizia, Kulturhauptstadt Europas 2025. Der gefeierte Pianist und zweite Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerb 2021, der auch den Sonderpreis von Krystian Zimerman erhielt, stellt sich dem Bonner Publikum mit einem französischen Programm vor.
- Franz Schubert, Impromptus 1-3 D 935
- Frédéric Chopin, Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52
- Claude Debussy, La terrasse des audience du clair de lune, Ondine, Feux d artifice aus: Préludes II
- Maurice Ravel, Oiseaux tristes, Alborada del gracioso, Valleé des Cloches aus: Miroirs
- Olivier Messiaen, Le baiser de l‘Enfant Jesus
- Matthias Möseler, Vorstandsvorsitzender des Bonner Sport-Club 01/04 e. V. & Vorsitzender des Aufsichtsrats der steep GmbH
- Simon Pallmann, Geschäftsführer der BonBas GmbH & Dome Events & Services GmbH (Telekom Baskets Bonn)
- Prof. Dr. Christoph Breuer, Leiter des Institut für Sportökonomie und Sportmanagement an der Deutsche Sporthochschule Köln
- Christian David, Moderator, Reporter und Medientrainer
Sport ist längst mehr als Freizeitgestaltung und körperliche Ertüchtigung. Er hat sich zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt, der sowohl für Kommunen als auch für Unternehmen vielfältige Vorteile bietet. Ob Breitensport, Spitzensport oder Sportevents - sie schaffen wirtschaftliche Impulse, fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt und stärken die regionale Identität.
Sportanlagen, Vereine und Veranstaltungsorte ziehen Menschen an. Sie steigern die Attraktivität einer Stadt oder Region als Lebens- und Arbeitsort. Unternehmen orientieren sich bei Standortentscheidungen zunehmend auch an der Lebensqualität für Mitarbeitende. Ein vielfältiges Sportangebot verbessert genau diese Lebensqualität: Es fördert Gesundheit, bietet soziale Netzwerke und wirkt als Ausgleich zum Berufsalltag. Erfolgreiche Vereine, moderne Sportstätten und aktive Bewegungsprogramme vermitteln Dynamik, Innovation und Lebensfreude. Die positive Außenwirkung, die damit verbunden ist, zahlt sich aus - sei es bei der Gewinnung von Fachkräften, Studierenden oder Investoren.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Bedeutung des Sports für soziale Kohäsion. Er bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, fördert Integration und stärkt ehrenamtliches Engagement.
Sport hat auch unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen: Sportveranstaltungen, Vereine, Fitnessstudios und Sportdienstleister schaffen Arbeitsplätze und generieren Umsätze.
Sportevents von überregionaler Bedeutung - wie die Bundesligaspiele der Telekom Baskets oder der Deutsche Post Marathon Bonn - locken auch Besucher in die Stadt, die sich dann dort länger als für die reine Veranstaltung aufhalten. Davon profitieren Hotels und Gastronomie, Einzelhandel, touristische Angebote, wie beispielsweise die Museen, Taxi- und Verkehrsunternehmen. Erhöhte Nachfrage und zusätzliche Aufträge während der Veranstaltungen bei den regionalen Unternehmen und Dienstleistern lassen die Steuereinnahmen aus Mehrumsätzen bei Gewerbesteuer und Umsatzsteuer steigen.
Sport ist also ein entscheidender Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts. Er generiert wirtschaftliche Wertschöpfung, schafft Beschäftigung, fördert soziale Integration und stärkt regionale Identität.
- Midori, Violine
- Antoine Lederlin, Violoncello
- Jonathan Biss, Klavier
Die legendäre Geigerin Midori lässt mit ihrem Trio drei Meisterwerke Franz Schuberts erklingen – ein Konzerterlebnis der Extraklasse.
Mit freundlicher Unterstützung der Hermann J. Abs-Stiftung
- Franz Schubert, Notturno für Klaviertrio Es-Dur D 897
- Franz Schubert, Fantasie C-Dur für Violine und Klavier D 934
- Franz Schubert, Klaviertrio Es-Dur D 929
Einzelkarten im freien Verkauf: € 40 | € 20 (Schüler, Studierende etc.) zzgl. VV-Gebühr
- Johannes "Schäng" Eßer, Kontrabass
- Gerhard "Gerrry" Dierig, Viola
- Jan Weigelt, Klavier
- Rudi Rumstajn, Gitarre
Die Gürzenich – Orchester Urgesteine Johannes "Schäng" Eßer; Kontrabass und Gerhard "Gerrry" Dierig; Viola mit Jan Weigelt; Klavier und Rudi Rumstajn; Gitarre, sind erstmals im Kammermusiksaal zu Gast und spielen Klassiker und Raritäten der kölschen Krätzjerkultur von Carl Wirts, Jupp Schmitz bis hin zu den Bläck Fööss. Kostbares und Köstliches aus der traditionellen Liederküche. Mal nachdenklich, mal beschwingt, mal schräg, aber immer in selten gehörter Musikalität.
Kostüme sind herzlich willkommen – kommen Sie gerne verkleidet zum Konzert!
Zum Mitsingen geeignet
Ein Highlight zur Jubiläums-Session des Bönnschen Fastelovends in Anwesenheit von Prinz und Bonna.
- Fabián dos Rios, Klavier
Der deutsch-spanische Pianist Fabián dos Ríos lädt zu einem höchst persönlichen, über sieben Jahre entwickelten Programm– ein intimes Klavier-Konzert voller mitreißender Storys und live gelesener Geschichten.
Literature Meets Piano ist die Eröffnung einer neuen Konzertreihe und feiert ihre Bonner Premiere in der unvergleichlichen, warmen Akustik des Kammermusiksaals.
Von eigenen Kompositionen – inspiriert von Der kleine Prinz und Der Alchemist– bis hin zu ikonischen Filmmelodien von Hans Zimmer und Ludovico Einaudi entsteht ein mystischer Soundtrack, der von zarter Melancholie bis zu strahlender Hoffnung reicht.
Was wollten Sie schon immer über Beethoven wissen?
Gemeinsam mit Ihnen widmen wir uns jeweils einem besonderen Thema im Zusammenhang mit dem großen Komponisten. Dabei steht vor allem der Mensch Beethoven im Fokus. Im Museum stellen wir Ihnen einige ausgewählte Objekte vor. In der anschließenden Kaffee-Runde regen kreative und gedankliche Impulse zum Austausch an.
Das Angebot richtet sich an Senioren und Seniorinnen, an Kulturliebhabende, aber auch an Neugierige, die gerne etwas erfahren und erleben möchten. Da die Themen wechseln, kann die Rund(e) als Einzel- oder Mehrfachveranstaltung gebucht werden.
Anmeldung erforderlich: 0228 98175-25, museum@beethoven.de
Kosten: € 15
- Avin Trio
- Saskia Niehl, Violine
- Michael Schmitz, Violoncello
- Josefa Schmidt, Klavier
Das beim Deutschen Musikwettbewerb 2024 vielfach ausgezeichnete Avin Trio bietet im Programm "Alte (Un)bekannte" interessante Einblicke in das Genre der Klaviertrios.
Gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und die GVL
- Rebecca Clarke, Klaviertrio
- Ludwig van Beethoven, Klaviertrio D-Dur op. 70,1 "Geistertrio"
- Johannes Brahms, Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87
- Pablo Held Trio
- Chris Potter, Saxophon
- Pablo Held, Klavier
- Robert Landfermann, Bass
- Jonas Burgwinkel, Schlagzeug
Seit zwei Jahrzehnten prägt das Pablo Held Trio die europäische Jazzszene. Das Trio ist bekannt für intuitive Interaktion und unerschrockene Spielfreude. Ihre Konzerte sind voller Überraschungen, stets im Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation. Publikum, Fachpresse und Jazzgrößen sind gleichermaßen fasziniert. 2026 feiert das Trio sein 20-jähriges Bestehen mit mehreren Tourneen feiern, zu denen es sich special guests zum Musizieren einlädt. In unserem Konzert ist es der wunderbare amerikanische Saxophonist Chris Potter. Mit seiner technischen Brillanz, seiner harmonischen Raffinesse und seinem unablässigen Streben nach Innovation hat sich Potter den Ruf als eine der einflussreichsten Stimmen des zeitgenössischen Jazz erworben. Seine bemerkenswerte Karriere erstreckt sich über Jahrzehnte, und seine Beiträge zu dieser Kunstform inspirieren Musiker und Zuhörer gleichermaßen.
Karten: € 28 | € 14 (Schüler, Studierende etc.) VV-Gebühr
Ausverkauft
- Kit Armstrong, Klavier
- Jan Caeyers, Moderation und Leitung
- Friedemann Breuninger, Violine
- Florian Peelman, Violine
- Franz Ortner, Violoncello
Das Projekt Beethoven27 von Jan Caeyers und Kit Armstrong mit der moderierten Aufführung von 27 Schlüsselwerken Beethovens in 27 europäischen Städten wird nach dem Bonner Auftakt im letzten Jahr mit einem Programm fortgesetzt, in dem die "Eroica" im Vordergrund steht.
- Ludwig van Beethoven, 15 Variationen Es-Dur op. 35 für Klavier "Eroica Variationen"
- Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 in der Bearbeitung für Klavierquartett von Ferdinand Ries
- Elena Bashkirova, Klavier
- Alexey Botvinov, Klavier
Mit freundlicher Unterstützung der Hermann J. Abs-Stiftung
- Felix Mendelssohn Bartholdy, "Die Hebride" Ouvertüre op. 26 für Klavier zu vier Händen
- Felix Mendelssohn Bartholdy, Lieder ohne Worte für Klavier zu vier Händen
- Ludwig van Beethoven, Klaviersonate c-Moll op.13 "Pathétique" , gespielt von Alexey Botvinov
- Antonín Dvořák, Auswahl aus den "Poetischen Stimmungsbilder" op. 85, gespielt von Elena Bashkirova
- Franz Schubert, Fantasie in f-Moll D- 940 für Klavier zu vier Händen
Karten: € 45 | € 22,50 (Schüler, Studierende etc.) VV-Gebühr
Zusätzliche Spenden an: https://missionsiret.de/
Der Erlös des Konzerts kommt der Mission Siret zugute.
"Dunkel war's der Mond schien helle…" Mit einem neuen Programm geistern wir wieder durch das Beethoven-Haus - natürlich im Dunkeln und nur mit einer Taschenlampe ausgestattet, auf der Suche nach Schatten und Tönen aus Beethovens Zeit.
Teilnahmebeitrag: € 17,-
Geschwisterermäßigung
Anmeldung erforderlich unter museum@beethoven.de
Ausgebucht
- Ayham Nabuti, musikalische Leitung
Komm mit uns auf eine musikalische Reise ins Beethoven-Haus. Wir erkunden das Museum und spielen auf der Ukulele schwungvolle Lieder und berühmte Beethoven-Melodien. Da darf die geliebte "Elise" natürlich nicht fehlen. Außerdem wird gebastelt, geplaudert und gesungen.
Teilnahmebeitrag: € 20,- (1 Erw.+1 Kind), Geschwisterermäßigung
Anmeldung erforderlich bis 25. Februar 2026 unter museum@beethoven.de
Ausgebucht
- Ragnhild Hemsing, Violine und Hardanger Fiddle
- Jonas Vitaud, Klavier
Die vielseitige Geigerin Ragnhild Hemsing ist mit der reichen Volkstradition ihres Heimatlandes Norwegen tief verbunden. Auf jugendlich-frische Art kombiniert sie mit ihrer Hardanger Fiddle Elemente der norwegischen Volkmusik und der klassischen Musik.
- Edvard Grieg, Violinsonate c-Moll op. 45 Nr. 3 und Werke in der Bearbeitung für Hardanger Fiddle und Klavier
- Ludwig van Beethoven, Violinsonate D-Dur op. 12 Nr. 1
- Norwegian Traditional tunes from Valdres
Einzelkarten im freien Verkauf: € 40 | € 20 (Schüler, Studierende etc.) zzgl. VV-Gebühr
- Max Volbers, Blockflöte
- Alexander von Heißen, Cembalo
"Foreign Masters": Migranten aus ganz Europa bestimmten die unvergleichlich reiche Musikszene Londons als kulturelle Hauptstadt im 18. Jahrhundert. Max Volbers, 2023 mit dem OPUS KLASSIK als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet, und Alexander von Heißen, der 2022 den Bach-Wettbewerb gewann, lassen eine besonders schillernde Facette der Musikmetropole lebendig werden.
Händel aus Halle war der einflussreichste englische Komponist, seine Opernarien waren auf der Insel Pop. Im Orchester machte sich unter Händels Leitung der Oboist Sammartini aus Italien einen Namen; seine Kompositionen galten als originell und feurig. Alessandro Scarlattis "Pyrrhus und Demetrius" war im Königreich die zweiterfolgreichste Oper. Corelli und Alberti, die nie englischen Boden betraten, machten findige Musikverleger in der Weltstadt zu Stars. Zugleich kam die Blockflöte in Mode als "Gentleman's flute", als das Instrument wohlhabender Liebhaber und Kenner, die im privaten Kreis vor Gästen auftraten. Auch Jacques Paisible/James Pesible, einer der größten Blockflötisten der Zeit, hatte seinem Instrument zu dem englischen Höhenflug verholfen.
Musikalische Migration war es also, die der englischen Musik ein ungeheuer reiches Erbe bescherte!
Werke von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Giuseppe Sammartini, Giuseppe Alberti, Johann Pepusch u.a.
Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Musikrats
Was wollten Sie schon immer über Beethoven wissen?
Gemeinsam mit Ihnen widmen wir uns jeweils einem besonderen Thema im Zusammenhang mit dem großen Komponisten. Dabei steht vor allem der Mensch Beethoven im Fokus. Im Museum stellen wir Ihnen einige ausgewählte Objekte vor. In der anschließenden Kaffee-Runde regen kreative und gedankliche Impulse zum Austausch an.
Das Angebot richtet sich an Senioren und Seniorinnen, an Kulturliebhabende, aber auch an Neugierige, die gerne etwas erfahren und erleben möchten. Da die Themen wechseln, kann die Rund(e) als Einzel- oder Mehrfachveranstaltung gebucht werden.
Anmeldung erforderlich: 0228 98175-25, museum@beethoven.de
Kosten: € 15
- Absalon String Quartet
- Prof. Eckart Runge, Moderation
- Prof. Tobias Bleek, Moderation
Mit seinen späten Streichquartetten begab sich Ludwig van Beethoven am Ende seines Lebens nochmals auf neue Bahnen. Wer sie spielt oder hört, entdeckt eine faszinierende Klang- und Ausdruckswelt und sieht sich zugleich mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Im Dialog zwischen Interpretationspraxis und Wissenschaft widmet sich der Abend dem Quartett in Es-Dur op. 127 – ein tiefgründiges, humorvolles und zutiefst menschliches Werk, das zu Unrecht häufig im Schatten der anderen Spätwerke steht und auf den Tag genau vor 201 Jahren uraufgeführt wurde
Das junge skandinavische Absalon String Quartet absolviert derzeit ein zweijähriges Kammermusik-Masterstudium an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Eckart Runge, in dessen Praxisseminar zusammen mit Prof. Dr. Tobias Bleek (Musikwissenschaft) das Werk op. 127 erarbeitet wurde.
Im ersten Teil der gemeinsamen Veranstaltung von Beethoven-Archiv und Musikhochschule Düsseldorf wird das Werk besprochen und im Anschluss komplett aufgeführt.
Eintritt frei
- Richard Siedhoff, Klavier
- Mykyta Sierov, Oboe
Die beiden Musiker Richard Siedhoff und Mykyta Sierov entlocken ihren Instrumenten die wildesten Klänge, Geräusche, Melodien und machen im spielerischen Austausch mit dem (jungen) Publikum erfahrbar, wie Live-Musik und Stummfilm zusammenspielen. Die fast 100 Jahre alten Filme bestechen mit zeitlosem Witz: Die Slapstick-Stars Anita Garvey und Marion Bryon versuchen in A PAIR OF TIGHTS ein leckeres Eis zu kaufen, ALICE'S DAY AT SEA zeigt neben einem realen Mädchen und einem Hund auch erste gezeichnete und animierte Elemente, und Stan Laurel und Oliver Hardy sind in YOU’RE DARN TOOTIN' sehr musikalisch unterwegs.
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Filmkultur Bonn e.V.
- A Pair of Tights, US 1929, Regie: Hal Yates
- Alice’s Day at Sea, US 1924, Regie: Walt Disney
- You’re Darn Tootin', US 1928 , Regie: Edgar Kennedy
- Philippe Tondre, Oboe
- Danae Dörken, Klavier
Aus Anlass ihrer dritten CD-Veröffentlichung mit Werken für Oboe und Klavier spielen Philippe Tondre, Beethoven-Ringpreisträger, und Danae Dörken wieder ein Konzert für die Bürger für Beethoven und das Beethoven-Haus Bonn.
- Ludwig van Beethoven, Sonate für Horn und Klavier F-Dur op. 17 in der Fassung für Oboe und Klavier
- Maria Dranishnikowa, Poem für Oboe und Klavier
- Antonín Dvořák, Sonatine für Violine und Klavier G-Dur, op. 100 in der Fassung für Oboe und Klavier
- Robert Schumann, Fantasiestücke für Klarinette (Oboe d'amore) und Klavier op. 73
- Klement Slavický, Suita für Oboe und Klavier
- Pavel Haas, Suite für Oboe und Klavier op. 17
- Quatuor Hermès
- Omer Bouchez, Violine
- Elise Liu, Violine
- Yuko Hara, Viola
- Yan Levionnois, Violoncello
Das Hermes-Quartett, benannt in Anlehnung an den berühmten Boten aus der griechischen Mythologie, schöpft seine musikalische Kraft aus seiner Rolle als Vermittler zwischen dem Text des Komponisten und der Sensibilität des Publikums. Besonderen Verdienst hat sich das Quartett mit der Wiederentdeckung der Werke der französischen Komponistin Charlotte Sohy erworben.
- Anton Webern, Langsamer Satz für Streichquartett
- Charlotte Sohy, Streichquartett Nr. 2 op. 22
- Ludwig van Beethoven, Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59 Nr. 3
Einzelkarten im freien Verkauf: € 40 | € 20 (Schüler, Studierende etc.) zzgl. VV-Gebühr
- Lucian Plessner, Gitarre
Ein Abend mit Werken und Worten von jüdischen Komponisten vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Was ist jüdische Musik?
Diese Frage steht im Mittelpunkt eines besonderen Konzertabends, der musikalische Werke mit erläuternden Worten verbindet. Das Programm spannt einen weiten Bogen von sephardischen und aschkenasischen Musiktraditionen des Mittelalters bis hin zu modernen Kompositionen und bekannten Werken des 20. Jahrhunderts.
Jüdische Kultur und jüdische Musik haben die europäische und amerikanische Musikgeschichte nachhaltig geprägt. Der international renommierte Konzertgitarrist Lucian Plessner entwickelte dieses Programm ursprünglich zum Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" (2021). Seitdem ist es erfolgreich auf Tournee und lädt dazu ein musikalische Spuren jüdischer Identität von Al-Andalus bis in die Gegenwart nachzuhören.
Eine Veranstaltung der Synagogengemeinde Bonn K.d.ö.R. in Zusammenarbeit mit dem Beethoven-Haus.
Freier Eintritt
Spenden erbeten
Veranstaltungsort: Synagogengemeinde Bonn, Tempelstr. 2, 53113 Bonn
- Tom Tykwer, Laudator
- Colin Pütz, Klavier
- Nils Wanderer, Countertenor
- Doriana Tchakarova, Klavier
- Hannah Schlubeck, Panflöte
- Ani Ter Martirosyan, Klavier
Der Internationale Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Diversität wird getragen von der Beethoven Academy. Er wurde ins Leben gerufen vom Intendanten der Beethoven Academy Torsten Schreiber, sowie Andreas Loesch, langjähriger Präsident des Festivals junger Künstler Bayreuth, später des dortigen Kuratoriums, der ebenfalls Gesellschafter der Academy ist. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird zum 10. Mal von der bundesweit tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Solidaris gesponsert. Die Preistrophäe gestaltet das israelische Künstlerpaar Rima Arslanov und Roy Mordechai. Oliver Sechting, Witwer von Rosa von Praunheim, wird die Preistrophäe für ihn entgegen nehmen. Die Laudatio hält Tom Tykwer.
Rosa von Praunheim hat sich sehr verdient gemacht um die Menschenrechte - für Diversität und die Gleichberechtigung queerer Menschen. Er war Aktivist, Wegbereiter und Mitbegründer der LGTBQ-Bewegung in Deutschland. Sein Film: "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" von 1971 löste die Gründung zahlreicher Homosexuellen-Initiativen aus. Er gilt als Initialzündung der Schwulen- und Lesbenbewegung in Deutschland. Praunheim wurde dadurch zu einer medialen Leitfigur und Ikone der Bewegung. Mit Rosa von Praunheim wird zum ersten Mal ein Film- und Theaterregisseur mit dem Preis ausgezeichnet. Die ursprüngliche Verleihung des Beethovenpreises an ihn war für Januar 2026 geplant.
In dem Gedenkkonzert werden spielen: der Bonner Jungpianist Colin Pütz, die Panflötistin Hannah Schlubeck, der international gefeierte Countertenor Nils Wanderer sowie die Pianistinnen Doriana Tchakarova und Ani-Ter Martirosyan. Sven Lehmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, wird den Preisträger ebenfalls ehren.
- Ludwig van Beethoven, Sonate für Klavier (C-Dur) op. 53 (Waldsteinsonate)
- Frédéric Chopin, Ballade Nr. 3
- Georg Friedrich Händel, Lascia ch’io pianga
- Henry Purcell, Cold Song, Plate/ Wanderer: So kalt der Tod
- Béla Bartók, Rumänische Tänze
Kartenbestellung online
oder telefonisch bei Bonnticket: 0228 50 20 10
"Dunkel war's der Mond schien helle…" Mit einem neuen Programm geistern wir wieder durch das Beethoven-Haus - natürlich im Dunkeln und nur mit einer Taschenlampe ausgestattet, auf der Suche nach Schatten und Tönen aus Beethovens Zeit.
Teilnahmebeitrag: € 17,-
Geschwisterermäßigung
Anmeldung erforderlich unter museum@beethoven.de