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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Skizzenblatt zu "Christus am Ölberge" op. 85, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Mh 70

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Wissenswert

Unklare Provenienz

Der Eigentumsvermerk auf der Rückseite des Skizzenblattes unten belegt, dass das Skizzenblatt ebenso wie das Blatt HCB Mh 69 (ebenfalls mit Skizzen zu op. 85), vor 1832 im Besitz der Gräfin Caliste Rzewuska war ("Beethovens Original-Manusscript schenkte mir Calliste Rzewuska am 29. Februar 1832."). Wie die Gräfin schon so bald nach Beethovens Tod an diese Blätter kam, ist völlig unklar. Zumal beide Einzelblätter einem gebundenen Skizzenbuch entstammen - dem sog. Wielhorsky Skizzenbuch, jetzt im Glinka-Museum in Moskau - aus dem sie ganz offensichtlich entfernt wurden. Möglicherweise besaß die Gräfin sogar das ganze Skizzenbuch - auch das können wir nicht mit Sicherheit sagen. Das hier gezeigte Blatt gehörte der vorletzten Lage des Buches an. Die Lage wurde vollständig entfernt und aufgeteilt. Die beiden mittleren Blätter (ein Doppelblatt) befinden sich jetzt in Italien, in der Biblioteca Estense in Modena. Das erste Blatt der Lage ist verschollen. HCB Mh 70 zeigt auf der Vorderseite eine große Zahl von Tintenklecksen, deren Abdrücke sich auf der Rückseite des zweiten Modena-Blattes nachweisen lassen. Die Reihenfolge und Zusammengehörigkeit ist also unzweifelhaft. (J.R.)

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