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Digitales Archiv

Beethovens Kopf auf dem Totenbett im Profil - Ölstudie von Josef Danhauser, Wien, 1827

Beethoven-Haus Bonn, B 950

Wissenswert

Josef Danhauser hat Beethoven nach dessen Tod insgesamt drei Mal portraitiert. Der Ursprung für dieses sehr ausgeprägte Interesse an der Darstellung des Komponisten dürfte - abgesehen von eher professionell orientierten Motiven - sicher in der persönlichen Begeisterung des jungen Künstlers für Beethovens Musik gelegen haben. Denn Danhauser war selbst ein recht begabter Musiker, der während seines fünfmonatigen Venedig-Aufenthaltes im Jahr 1826 erfolgreich bei der musikalischen Gestaltung der Messen in San Marco mitgewirkt hatte.

Auch wenn die wiederholt geäußerte Annahme, Danhauser habe zum Kreis um Beethoven gehört oder den Komponisten sogar persönlich gekannt, durch die Quellen des 19. Jahrhunderts keinerlei Bestätigung findet, so belegen doch die Aufzeichnungen des jungen Künstlers, welch große Faszination, die Musik generell auf ihn ausübte, und können dadurch seine gerade in den Ölstudien des Kopfes Beethovens so offensichtliche, persönliche Anteilnahme Interesse an der Darstellung des Komponisten erklären. (S.B.)

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