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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Billet an Paul Bigot, Wien, möglicherweise Februar 1807, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 6

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Zusammenfassung

Beethoven bittet Paul Bigot, den Mann der Pianistin Marie Bigot, um Rücksendung der Klavierstimme des Tripelkonzerts op. 56, da der Verleger sie als Stichvorlage benötigt. Er verspricht, die Stimme bald zurückzugeben. Beethoven entschuldigt sich, wegen einer wichtigen Unterredung mit Fürst Lichnowsky die Bigots nicht besucht zu haben und erkundigt sich, um wieviel Uhr am folgenden Tag "S. und K." (vermutlich Schuppanzigh und Kraft) kämen. Bigots Frau sowie deren Schwester lässt er grüßen. Möglicherweise hat auch die Anzüglichkeit dieses Grußes an Marie Bigot ("küssen sie ihre Frau recht oft - Unrecht kann ich ihnen nicht darin geben") zur Verstimmung zwischen Paul Bigot und Beethoven im März 1807 beigetragen. (J.R.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

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