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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, "Ewig dein", dreistimmiger Kanon WoO 161, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Mh 40

Klingendes Autograph

Wissenswert

Ewig wem?

"Ewig dein" - ein weiteres Kanon-Autograph, das Beethoven als Gruß? zum Dank? als Freundschaftsbeweis? für jemanden geschrieben hat. Wie oft üblich, notierte er den Kanon nebenbei, ohne ihn - was wir uns gewünscht hätten - mit Namen, Widmung oder gar einem Datum zu versehen. Gustav Nottebohm, ein Beethovenforscher des 19. Jahrhunderts, mutmaßte, Beethoven habe das Werkchen für Freiherr von Pasqualati notiert, in dessen Haus auf der Mölkerbastei er lange Zeit wohnte. Angesichts des Textes ist dies jedoch mehr als unwahrscheinlich. Dieses Autograph war einst im Besitz von Antonie Adamberger (verheiratete von Arneths), die Beethovens erstes "Clärchen" in Goethes Egmont war, zu dem Beethoven die Schauspielmusik komponiert hatte. Obwohl angeblich eine Familientradition der von Arneths überliefert, daß Beethoven den Kanon nicht für Antonie geschrieben habe, könnte er ihn ihr dennoch gewidmet haben. (J.R.)

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