Ludwig van Beethoven, Blatt aus einem Haushaltsbuch, 21./22. Juli und 28./29./30. Juli 1825
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BS II / 1
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digitalesarchiv@beethoven.de
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Zusammenfassung
Beethoven war notorisch mißtrauisch seinen Hausangestellten gegenüber. Besonders hatte er ständig Sorge, von diesen bestohlen zu werden. Seine Haushälterin verpflichtete er deshalb, jeden gekauften Artikel und dessen Preis unter dem jeweiligen Datum in ein Haushaltsbuch einzutragen. Mit Bleistift rechnete er dann die Summe ("kommt heraus") und die Differenz zum Haushaltsgeld aus ("bleiben"; die Abkürzung "geg" steht für gegeben). Zum Zeichen der abgeschlossenen Kontrolle strich Beethoven die jeweilige Spalte mit einem großen X aus. (J.R.)