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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Brief an Ferdinand Ries, Wien, April 1802, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 188

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Hörbrief

Zusammenfassung

Beethoven bittet Ries um Korrekturlesung (nach BGA offenbar die Streicherstimmen von op. 36). Außerdem fügt er einen Brief an Graf Browne bei, in dem er für Ries um 50 Dukaten Vorschuss bittet, damit dieser sich für seine bevorstehende Anstellung ausstatten kann.

Beethoven macht Ries Vorwürfe, dass dieser sich in seiner finanziellen Notlage nicht schon längst an ihn, seinen Freund, gewendet habe. Er bittet Ries, sollte Browne den Vorschuss nicht gewähren, bei ihm nachzufragen.

Ferdinand Ries war der Sohn von Beethovens Bonner Geigenlehrer. Als er 1801 nach Wien kam, um bei Beethoven Klavierunterricht zu nehmen, empfing ihn der Komponist mit offenen Armen und verwendete sich mehrfach für seinen Schüler. Im Gegenzug war Ries Beethoven oft bei Kopier- und Korrekturarbeiten oder Bearbeitungen behilflich. Ungefähr im April oder Mai 1802 trat Ries eine Stelle als Pianist bei Graf Browne-Camus an, die Beethoven ihm vermittelt hatte. (J.R.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

© Beethoven-Haus Bonn
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