Ludwig van Beethoven, Billet an Georg Friedrich Treitschke, Wien, zwischen 1818 und 1822, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 127
© Beethoven-Haus Bonn
digitalesarchiv@beethoven.de
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Zusammenfassung
Beethoven teilt Treitschke mit, er könne derzeit dem Leipziger Verleger nichts liefern. Der Brief ist humorvoll geschrieben und mit einem kurzen Notensatz ("Scheut euch nicht" WoO 205f) versehen.
Vermutlich handelt es sich beim angesprochenen Verlag um das Bureau de Musique des Carl Friedrich Peters. Peters wollte möglicherweise über Treitschke, der gebürtiger Leipziger war, mit Beethoven in geschäftliche Beziehungen treten. Nachdem Peters dies 1822 auch über den Wiener Verleger Steiner versucht hatte, wandte er sich schließlich im Mai 1822 persönlich mit einem Schreiben an Beethoven. (J.R.)