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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Brief an Joseph Karl Bernard, Wien, zwischen dem 18. und 20. November 1819, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 31

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Hörbrief

Zusammenfassung

Beethoven fügt einem Schreiben an seinen Freund Bernard einen Brief an Blöchlinger bei, den Leiter des Erziehungsinstitutes, in dem Beethovens Neffe Karl untergebracht ist. Er bittet, das Schreiben zu überbringen und gegebenenfalls durch eigene Zusätze abzumildern. Blöchlinger war Schweizer und von Beethoven nicht sonderlich geachtet, weshalb der Komponist ihn mit den Beinamen "Gletscher" und "Eiskeller" versah.

Zum wiederholten Mal beklagt sich Beethoven über die Bosheit von Karls Mutter, die das Kind beeinflusse und diesem nur Schlechtes über seinen Onkel erzähle. Wie so oft fühlt er sich verleumdet und die Welt gegen sich. Beethoven bittet Bernard, ihm eventuell bisher verborgene unangenehme Informationen mitzuteilen: "nur heraus, meine Brust ist stark, steche u. stoße man nur zu".

Er bittet, der Brief an Blöchlinger möge bald überbracht werden und weist auf das beigefügte Trinkgeld hin. In einem Nachsatz erwähnt Beethoven, dass Aloys Weißenbach in Salzburg angeboten habe, Karl zu sich zu nehmen. (J.R.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

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