Ludwig van Beethoven, Brief an Ferdinand Ries in London, Wien, 28. Februar 1816, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, BH 17
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Hörbrief
Zusammenfassung
Ferdinand Ries vermittelte in der Zeit, in der er in London lebte, einige Kompositionen Beethovens an englische Verleger. Im vorliegenden Schreiben teilt ihm Beethoven mit, die Violin-Sonate op. 96 sowie das Klaviertrio op. 97 befänden sich bereits auf dem Postweg nach England. Er erinnert Ries an die Rückerstattung der erheblichen Ausgaben für Kopiatur und Porto, die in Zusammenhang mit der Übersendung von Wellingtons Sieg (op. 91) an den Verleger Birchall entstanden waren.
In Zusammenhang mit dem Tod Johann Peter Salomons, dessen Testamentsvollstrecker Ries offenbar war, berichtet auch Beethoven vom Tod seines Bruders. Kurz erwähnt er die Schwierigkeiten in Bezug auf die Vormundschaft, betont aber wie tröstlich es sei, "ein armes unschuldiges Kind aus den Händen einer unwürdigen Mutter gerettet zu haben". (J.R.)