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Louis Spohr, Brief an den Verlag Simrock in Bonn, Kassel, 19. Februar 1834, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, NE 241, 31

Spohr berichtet, in den bereits durchgesehenen Fahnen seiner Concertante für zwei Violinen op. 88 keine Fehler gefunden zu haben. Die Stichvorlage seines Quintetts op. 91 und die Abschrift der Partitur des Oratoriums "Die letzten Dinge" WoO 61 kündigt er für in wenigen Wochen an.

Wohlgeborner Herr, Bey sehr überhäuften Geschäften habe ich zwar nicht alle Stimmen der Concertante nachsehen können, da aber in 3-4 Stimmen, die ich einsah, sich keine Fehler fanden, so darf ich wohl voraussetzen, daß das Übrige eben so correkt seyn wird. Das Quintett habe ich zwar schon einmal flüchtig probirt, bis jezt aber noch keinen freien Abend finden können, um es bey mir, meinen musikalischen Freunden aufzuführen. Ich mögte dieß gern mehrere Male, um die Stimmen, wonach es gestochen werden soll, richtig correkt zu bekommen. Wenn es daher mit dem Stich desselben keine Eile hat, so will ich es noch 3-4 Wochen behalten und Ihnen dann zusenden. Bis dahin wird dann auch die Partitur von den "letzten Dingen" abgeschrieben seyn können, welche ich Ihnen dann mitschicken werde. Für die Exemplare des Doppelquartetts meinen ergebensten Dank sagend, unterzeichne ich mit vorzüglicher Hochachtung Ew. Wohlgeb. ergebenster Louis Spohr". Karl Traugott Goldbach, Spohr-Briefe: <http://bit.ly/2345xWK>

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