Ludwig van Beethoven, Brief an Adolph Martin Schlesinger in Berlin, Wien, 12. Dezember 1821, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 50
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Hörbrief
Zusammenfassung
Beethoven schreibt geschäftlich an seinen Berliner Verleger Adolph Martin Schlesinger. Er berichtet kurz über Korrekturen für die Originalausgabe der Klaviersonate op. 109 und fordert die Stichvorlage der Schottischen Lieder op. 108 ebenfalls zur Korrektur, von denen Schlesinger eine deutsche Ausgabe veranstaltete. Auch die beiden Klaviersonaten op. 110 und 111, die bei Schlesinger herausgegeben wurden, kündigt er an.
Wie allen anderen ihm bekannten Verlegern dieser Zeit bietet Beethoven auch Schlesinger die Missa solemnis zum Druck an. Allerdings müsste dieser dann auf das für die genannten Werke bereits vereinbarte Honorar noch einen Aufschlag leisten. Selbiges bittet Beethoven über Senator Franz Brentano in Frankfurt abzuwickeln, den er bei der Gelegenheit in den höchsten Tönen lobt. (J.R.)