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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Beethoven an Franz Gerhard Wegeler in Koblenz, Wien, 17. Februar 1827

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 22

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Hörbrief

Zusammenfassung

Beethoven dankt Wegeler für dessen Brief. Beethovens letzter Brief vom Dezember 1826 (W 21, BGA 2236) war liegengeblieben und wurde nun diesem Schreiben beigefügt, ebenso das erwähnte Portrait (W 26). Beethovens Gesundheitszustand ist unwesentlich besser, er rechnet mit einer vierten Operation, "obwohl die Ärzte noch nichts davon sagen" (Beethoven bekam in Folge seiner Aszites insgesamt viermal den Bauchraum punktiert, das letzte Mal am 27. Februar, zehn Tage nach dem vorliegenden Schreiben).

Zum Zeitpunkt des Schreibens war Beethoven bereits todgeweiht - er starb nur fünf Wochen später. Dennoch ist der Ton des Briefes von bewundernswerter Zuversicht, die er trotz aller Schicksalsschläge und körperlicher Leiden stets in der Kraft und Freude seiner Musik zum Ausdruck hat: "Ich gedulde mich, und denke: alles Uible führt manchmal etwas Gutes herbey". (J.R.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

© Beethoven-Haus Bonn
Anmerkungen senden an digitalesarchiv@beethoven.de