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Konzert nach dem Violinkonzert op. 61 für Klavier und Orchester (D-Dur) op. 61


Juliana (Julie) von Breuning

Violine: November/Dezember 1806, Um- und Überarbeitung Ende April/Anfang Mai 1807, Klavier: 1807
Beethovens einziges Violinkonzert entstand in den beiden letzten Monaten des Jahres 1806. Am 20. April 1807 verkaufte Beethoven etliche Werke, darunter auch das Violinkonzert, an den Londoner Verleger und Pianisten Muzio Clementi. Clementi, ein guter Geschäftsmann, brachte nicht nur das eigentliche Violinkonzert heraus, sondern regte auch eine Bearbeitung für Klavier und Orchester an. Lange wurde in der Forschung diskutiert, ob die Bearbreitung überhaupt von Beethoven selbst stammt, oder ob nicht in Wahrheit ein anderer sie übernommen hatte. Beethovens Eintragungen in den unteren Systemen des Autographs zum Violinkonzert, wo er explizit Skizzen und Entwürfe zu einer Klavierfassung eintrug, belegen jedoch seine Autorschaft. Im Druck erschien übrigens die Fassung für Klavier und Orchester mindestens ein halbes Jahr vor dem "Original" für Violine und Orchester. (J.R.)

© Beethoven-Haus Bonn
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