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Digitales Archiv

Anton Schindler, Brief an Ignaz Moscheles in London, Wien, 14. März 1827, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 30

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Zusammenfassung

Ergänzend zum Schreiben, das Schindler in Beethovens Auftrag an Moscheles gerichtet hat, wendet er sich selbst in einem eigenen Brief an ihn. Er bestätigt Beethovens lebensgefährlichen Zustand und weist auf die Dringlichkeit von Beethovens Bitte hin, die Philharmonische Gesellschaft möge ihm den Erlös eines Benefizkonzerts zukommen lassen. Er unterstreicht wie bereits in einem vorangegangenen Schreiben (W 28), das Geld dürfe ausschließlich Beethoven allein zugute kommen. Schindler will damit verhindern, dass der "undankbare" Neffe Zugriff auf das Geld erhält.

Johann Nepomuk Hummel weilt in Wien und Schindler erzählt gerührt vom Wiedersehen zwischen Hummel und Beethoven. Hummel habe "sich sehr geeilt, Beethoven noch am Leben zu treffen, weil es in Deutschland allgemein hieß, es sey schon zum Sterben". Auch Andreas Streicher und Hummel haben sich getroffen und gut verstanden. Hummel möchte eine Privatakademie geben, der Vorverkauf verläuft jedoch schleppend. Der Pianist und Komponist Johann Friedrich Horzalka, ein ehemaliger Schüler von Moscheles, bittet, seine Kompositionen in England bekannt zu machen. (F.G.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

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