Ludwig van Beethoven, Brief an Johann Nepomuk Kanka in Prag, Wien, nach dem 29. März 1817, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 121
© Beethoven-Haus Bonn
digitalesarchiv@beethoven.de
digitalesarchiv@beethoven.de
Hörbrief
Zusammenfassung
Beethoven schreibt seinem Freund und Rechtsbeistand Johann Kanka in Prag, er sei über die Nachrichten aus Retz erfreut (Kanka war als Kurator des Johann Lamatsch in der Verlassenschaftsabhandlung des Johann Paul Lamatsch eingesetzt, von dem auch Beethovens Neffe Karl einen Erbteil erhielt).
Er bittet Kanka darüber hinaus, für ihn die ihm zustehende Rente von der Kinskyschen Hauptkasse abzuholen und an ihn weiterzuleiten. Die Quittung mit Lebenszeugnis ist beigefügt. Außerdem klagt Beethoven über einen "Entzündungskatharr", der ihn bereits ein halbes Jahr zuvor heimgesucht hatte, an dessen Folgen er aber immer noch herum laboriere und der ihn am Arbeiten hindere. (J.R.)
Brieftext
Bibliothekarische Erschließung
0:000:00 / 0:00