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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello (f-Moll) op. 95, Partitur, Abschrift

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Bk 5

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Wissenswert

Falsche Zuschreibung

Nikolaus Paul Zmeskall von Domanovecz und Lestine (1759-1833), Konzipist in der königlich ungarischen Hofkanzlei in Wien und Gründungsmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, war einer der ersten und engsten Freunde Beethovens in Wien. 1816 widmete Beethoven ihm sein Streichquartett op. 95. Die Originalausgabe dieses Quartetts erschien - wie zu der Zeit üblich - in einzelnen Stimmen. Die vorliegende Musikhandschrift ist eine Abschrift dieser Stimmenausgabe in Partiturform, eine sog. Spartierung. Wohl wegen der Überschrift, die den Namen Zmeskall enthält und dessen Handschrift nachempfunden ist, wurde die Abschrift bislang Beethovens Freund zugeschrieben. Wahrscheinlich stammt sie jedoch nicht von Zmeskall, sondern von Ferdinand Piringer, der 1819 zusammen mit Franz Xaver Gebauer die "Concerts spirituels" in Wien begründete. Piringer hatte sich mehrere Quartette spartiert und kommt deshalb auch als Schreiber für diese Handschrift in Frage. (J.R.)

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