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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Brief an Breitkopf & Härtel in Leipzig, Wien, 10. März 1815, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 105

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Hörbrief

Zusammenfassung

Beethoven beteuert, seit seinem letzten Schreiben (nach BGA verm. vom 17.09.1812 aus Teplitz) seinen Leipziger Verleger durchaus nicht vergessen zu haben. Lediglich widrige Umstände hielten davon ab, Kontakt zu pflegen. Als Entschuldigung führt er auch an, aus finanziellen Verpflichtungen heraus gezwungen gewesen zu sein, mit einem Wiener Verleger einen Vertrag abzuschließen (Beethoven hatte Schulden bei Steiner).

Beethoven dankt Härtel für die zugesandte Allgemeine musikalische Zeitung (AmZ) und verspricht, wieder eine Beilage zu liefern. Er bittet um die Adresse Ernst Chladnis im Auftrag eines Bekannten. Zuletzt weist Beethoven darauf hin, bei der letzten Lieferung der AmZ wären ihm Musikalien versprochen worden, die er bisher noch nicht erhalten habe. Er fragt sich, ob hier ein Irrtum vorliege oder ob die "Traegheit des Hr. Traeg" (ein von Beethoven häufig verwendetes Wortspiel) daran Schuld sei (Traeg war Musikalienhändler und Kommissionär von Breitkopf und Härtel in Wien). (J.R.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

© Beethoven-Haus Bonn
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