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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Brief an Ferdinand Ries in London, Wien, 3. April 1816, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 196

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Hörbrief

Zusammenfassung

Beethoven schreibt an Ries bezüglich der Veröffentlichung dreier Werke in England (opp. 92, 96, 97). Er nennt Erscheinungstermine und bittet, der Verleger Birchall möge diese bestätigen. Er bittet Ries erneut, bei Birchall darauf zu drängen, die zusätzlich geforderten 10 Dukaten für Kopiatur- und Portokosten zu begleichen. Außerdem erwähnt er, er habe Neate, der bald in London eintreffen müsste, einige Werke zur Veröffentlichung mitgegeben. (Charles Neate, ein englischer Musiker, hatte Beethoven in Wien besucht und von diesem für Aufführung und Veröffentlichung in London opp. 61, 72, 92, 95, 102, 112, die Ouvertüren von opp. 113 und 117 sowie opp. 115 und 136 mitgebracht.)

Zuletzt berichtet Beethoven von seinem Schüler Erzherzog Rudolph, der auch Werke von Ries spiele. Ries Klavierstück "The Dream" (op. 49) habe ihm, Beethoven, besonders gefallen. (J.R.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

© Beethoven-Haus Bonn
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