Ludwig van Beethoven, Brief an Tobias Haslinger, Wien, 29. Dezember 1816, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 20
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Hörbrief
Zusammenfassung
Mit den Mitarbeitern des Musikverlages von S. A. Steiner pflegte Beethoven freundschaftlichen Umgang, der sich auch im meist scherzhaften Ton seiner Briefe niederschlägt. Beethoven bittet den Verlagsangestellten Haslinger (den er wie immer mit "Adjutant" anredet), ihm die Belege für zwei eingeschriebene Sendungen zukommen zu lassen, die er über Steiner befördern ließ. Sollten die Briefe noch nicht abgesendet sein, fordert er diese zurück. Außerdem bittet Beethoven darum, drei Pakete mit Musikalien (eigene Werke, die im Verlag Steiner erschienen waren) nach Prag zu senden.
Das Paket für Kanka ist bereits zusammengestellt. Rechtsanwalt Reger soll die Klavierauszüge von opp. 91 und 92 erhalten sowie opp. 94 und 98. Ein "Hr. v. Ploschek" (gemeint ist wohl Karl Gloschek) bekommt die Partituren von op. 91 und opp. 92, 96, 97 sowie die Lieder opp. 94 und 98. (J.R.)