Ludwig van Beethoven, Brief an George Thomson in Edinburgh, Wien, 23. November 1809, Autograph, Erstschrift
Beethoven-Haus Bonn, BH 6
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Zusammenfassung
Beethoven schreibt seinem englischen Verleger Thomson, er sei bereit, zu den 43 Volksliedmelodien, die Thomson ihm geschickt hatte, eine Begleitung zu komponieren, verlange jedoch mehr Honorar. Schließlich sei diese Art der Komposition keine große Freude für einen Künstler. Ferner verlangt Beethoven für verschiedene Kammermusikwerke, für die Thomson 100 Pfund Sterling geboten hatte, 120 Pfund. Er begründet dies mit der derzeit schwachen Währung und schwierigen finanziellen Lage in Wien.
Die Besetzung möchte er selbst wählen und nicht vom Verleger vorgeschrieben bekommen. In einem Post Scriptum fügt Beethoven hinzu, er hätte zu den Volksliedmelodien beim nächsten Mal gern die Texte, um seinem Werk den richtigen Ausdruck geben zu können. (J.R.)