Ludwig van Beethoven, Brief an Georg Friedrich Treitschke, Wien, 3. Juli 1811, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 62
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digitalesarchiv@beethoven.de
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Hörbrief
Zusammenfassung
Beethoven schreibt dem erfahrenen Theaterdichter und Regisseur Treitschke, er habe inzwischen eine Übersetzung Ignaz Franz Castellis von dem Melodram "Les ruines de Babylone" von Guilbert de Pixérécourt vorliegen. Er erkundigt sich bei Treitschke, ob dieser noch bereit sei, den Text als Opernlibretto umzuarbeiten.
Beethoven war zeitlebens auf der Suche nach brauchbaren Sujets und Libretti für Opern. Über eine Vertonung der "Ruines de Babylone" dachte er längere Zeit nach, führte das Projekt jedoch nicht zu Ende. Treitschke überarbeitete 1814 im Zuge von Beethovens grundlegender Revision das Libretto der Oper "Fidelio". (J.R.)
Brieftext
Bibliothekarische Erschließung
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