Ludwig van Beethoven, Brief an den Kopisten Maschek, Wien, Mitte März 1824, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 274
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Hörbrief
Zusammenfassung
Beethoven bittet seinen Kopisten Maschek, bei seiner Kopie der 9. Sinfonie op. 125 sorgfältig darauf zu achten, dass später eingefügte Takte und Notengruppen an der richtigen Stelle in der Kopie eingefügt werden und der Zusammenhang gewahrt bleibe. Er bittet auch darum, sorgfältiger zu schrieben, denn "wenn alles von der Sinfonie wie das erste all[egr]o geschrieben, so ist die ganze Partitur nicht zu brauchen". Er bittet außerdem um die noch nicht korrigierten Stimmen zur Durchsicht sowie die Anfangs- und Schlussblätter (um Missbrauch zu vermeiden bekamen Kopisten nie eine vollständige Vorlage, der äußerste Bogen wurde separat kopiert).
Mascheks Anfrage, ob er statt bei Beethoven bei sich selbst zu Hause arbeiten könne, bescheidet Beethoven abschlägig. (J.R.)