Ludwig van Beethoven, Brief an den Gerichtsadvokaten Joseph Uibel, Wien, 11. Februar 1823, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 76
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digitalesarchiv@beethoven.de
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Hörbrief
Zusammenfassung
Beethoven bestätigt dem Gerichtsadvokaten Joseph Uibel, er werde am folgenden Tag unverzüglich die noch offene Rechnung seines Schneiders Joseph Lind bezahlen; eine Klage sei damit überflüssig. Obwohl der Schneider sicherlich im Recht ist (der Formulierung ist zu entnehmen, dass die Forderung schon geraume Zeit, vermutlich Jahre zurückliegt), lässt es sich Beethoven nicht nehmen, diesem niedere Beweggründe zu unterstellen und sich selbst als unschuldig Verfolgten zu bezeichnen. (J.R.)
Brieftext
Bibliothekarische Erschließung
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