Ludwig van Beethoven, Billet an Nikolaus Zmeskall, Wien, möglicherweise 1809, Autograph
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 266
© Beethoven-Haus Bonn
digitalesarchiv@beethoven.de
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Hörbrief
Zusammenfassung
Beethoven bittet seinen Freund Zmeskall um Schreibfedern, beteuert aber, sobald er eine gute Quelle finde, sich selbst darum zu kümmern. Gleichzeitig verabredet er sich mit Zmeskall im "Schwan", einem Gasthof, in dem Beethoven oft speiste.
Beethoven griff zeit seines Lebens häufig auf gutmütige Freunde zurück, um sich von diesen seinen Alltag organisieren und Besorgungen erledigen zu lassen. Besonders wegen seiner Schwerhörigkeit wurde er zunehmend menschenscheu und fürchtete den Kontakt mit der Außenwelt, die er für feindlich hielt - hauptsächlich, weil er nur noch mit Mühe kommunizieren konnte. Die Bitte an Zmeskall, dieser möge ihm Schreibfedern besorgen, taucht ausgesprochen häufig im Briefwechsel auf. (J.R.)
Brieftext
Bibliothekarische Erschließung
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