Ludwig van Beethoven, Brief an Ferdinand Ries in London, Wien, 9. Juli 1817, Autograph, Fragment
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 12
© Beethoven-Haus Bonn
digitalesarchiv@beethoven.de
digitalesarchiv@beethoven.de
Hörbrief
Zusammenfassung
Ferdinand Ries hatte Beethoven im Namen der Londoner Philharmonischen Gesellschaft am 9. Juni nach London eingeladen und zwei neue Symphonien in Auftrag gegeben, die dann von Beethoven selbst dort aufgeführt werden sollten. Beethoven antwortet in dem nicht erhaltenen Briefteil auf das Angebot. Er fordert ein hohes Honorar und einen Reisekostenzuschuss, sichert aber im Gegenzug der Gesellschaft die alleinigen Rechte an den beiden Sinfonien zu.
In dem erhaltenen eigenhändigen Nachtrag zum Brief wendet Beethoven sich persönlich an Ries und hofft, seine Forderungen würden akzeptiert werden. Er erkundigt sich nach der Größe des Orchesters und des Saales der Philharmonischen Gesellschaft und ob die Bläser doppelt besetzt seien. (J.R.)
Brieftext
Bibliothekarische Erschließung
0:000:00 / 0:00