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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 (d-Moll) op. 125, Coda des 2. Satzes, Partitur, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Mh 2, HCB BMh 5/45

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Wissenswert

Zwei Blätter mit der Coda zum Scherzo der "Neunten"

Diese beiden autographen Blätter, die die Coda zum 2. Satz der 9. Sinfonie op. 125 enthalten, wurden bereits im 19. Jahrhundert getrennt und kamen auf unterschiedlichen Wegen erst Mitte des 20. Jahrhunderts wieder beim Sammler Hans Conrad Bodmer in Zürich zusammen, der sie dem Beethoven-Haus 1956 mit seinem Nachlaß vermachte. Sie sind aus einem anderen Papier als das heute in Berlin liegende Autograph, und auch die Rastrierung mit nur 12 Notenzeilen pro Seite ist abweichend. Bei den beiden Blättern mit der Coda um die Handschrift, die Beethoven seinem Kopisten Peter Gläser nachträglich zusandte. Davon wissen wir aus einem Brief Beethovens an Gläser: "ich überschicke ihnen auch das 2te Stück, damit die Coda ebenfalls beygefügt werde, sie ist nicht geändert worden, nur durch vergeßenheit ist Sie nicht gleich beachtet worden" (BGA 1814. Beethoven an Peter Gläser, kurz nach dem 19. April 1824). (J.R.)

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