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Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Brief an Ferdinand Ries in London, Wien, 20. Januar 1816, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 11

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Hörbrief

Zusammenfassung

Beethoven bestätigt seinem Freund Ries in London erfreut dessen Empfangsmitteilung der Werke für den englischen Verleger Birchall (Klavierauszüge von op. 91 und op. 92). Er werde allerdings die sehr hohen Porto- und Kopiaturkosten Birchall in Rechnung stellen. Beethoven kündigt an, Charles Neate werde, sobald er wieder nach England zurückreise, die Ouvertüren mitbringen (op. 115, Ouvertüren zu op. 113 und op. 117). Der Musiker Neate hatte Beethoven in Wien besucht und für die Londoner Philharmonische Gesellschaft Kompositionen Beethovens mitgenommen.

Der Klavierauszug der Sinfonie op. 92 sei der Kaiserin von Russland gewidmet. Er solle zeitgleich mit der Wiener Ausgabe erscheinen. Zwei weitere Werke (op. 96 und op. 97) kündigt Beethoven für den nächsten Postwagen an, wobei die Violinsonate bereits im Mai, das Klaviertrio jedoch erst später herausgegeben werden könne.

Beethoven dankt Ries für dessen Unterstützung bei Verlagsverhandlungen mit Birchall, besonders für die von Ries durchgeführten Korrekturarbeiten. Ries lebte ab 1813 in London und erledigte dort aus Freundschaft und Verbundenheit viele Verlagsverhandlungen und andere produktionsbedingte Handreichungen für Beethoven. (J.R.)

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Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

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