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Digitales Archiv

Gioachino Rossini (1792-1868) - Stich von Filippo Caporali im Auftrag von Niccolò Bettoni nach einer Zeichnung von Louis Dupré von 1819, um 1823

Beethoven-Haus Bonn, B 2197

Wissenswert

Gioachino Rossini debütierte im Jahr 1810 als Opernkomponist in Venedig. Hier wurden auch seine noch heute beliebten Opern "Tancredi" und "Die Italienerin in Algier" uraufgeführt. In den Jahren 1815-1823 arbeitete der Komponist in Rom, wo u.a. seine Oper "Der Barbier von Sevilla" entstand.

Rossinis Musik war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überall in Europa enorm populär, von Ludwig van Beethoven wurde sie jedoch nur bedingt geschätzt. Als Rossini im Jahr 1822 Wien besuchte, lernten sich die beiden Komponisten persönlich kennen. Jedoch machten Sprachschwierigkeiten und Beethovens Taubheit ihre Verständigung sehr schwierig. Zwischen 1824 und 1826 leitete Rossini in Paris das Théâtre Italien, 1835-1848 war er Leiter des Liceo Musicale in Bologna und lebte dann vorübergehend in Florenz. 1855 kehrte er schließlich wieder nach Frankreich zurück, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. (S.B.)

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