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Ludwig van Beethoven, Brief an Josephine Deym, Wien, vielleicht April/Mai 1805, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 85

Beethoven übersendet Josephine Deym zwei seiner Werke (WoO 57 und eine Sonate, op. 53 oder op. 54) und bittet sie, die Generalbass-Studien zu unterlassen oder "warten sie bis ich einmal nicht mehr um sie bin - dann studieren sie ihn in Gottes Namen mit einem schulmeister". Er hofft, sie sei weniger traurig als tags zuvor und kündigt seinen Besuch für den folgenden Tag an. Der Tonfall des Briefs ist zärtlich und zeugt von der großen Zuneigung Beethovens zu Josephine. (J.R.)

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