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Ludwig van Beethoven, Brief an Johann van Beethoven, Wien, Ende Mai 1824, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, NE 176

Beethoven bittet seinen Bruder Johann, er möge ihm einige Werke (opp. 122 und 124) nochmals kurz zur Durchsicht bzw. Abschrift überlassen. Er versichert, sie in nur wenigen Tagen zurückzugeben.

Beethoven hatte die beiden Werke sowie das Opferlied op. 121b, die Ariette op. 128 und die Bagatellen op. 126 seinem Bruder für ein gewährtes Darlehen als Eigentum überlassen. Er bestätigt, nach seiner Korrektur könnten alle diese Werke zusammen dem Verleger Leidesdorf gegeben werden. Johann bot neben Leidesdorf die Kompositionen auch noch Probst und Schott an; bei Letzterem erschienen sie 1825. (J.R.)

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