Schließen
 
Schließen Icon Schließen

Digitales Archiv

Ludwig van Beethoven, Brief an Cajetan Giannattasio del Rio, Wien, etwa Mitte November 1817, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB Br 204

Bild  / 2
DFG-Viewer Mirador-Viewer PDF
Icon Zoom in
Icon Schließen

Hörbrief

Zusammenfassung

Beethoven dankt dem Leiter des Erziehungsinstitutes, in dem er seinen Neffen Karl untergebracht hatte, für dessen Schreiben. Beethoven hatte zum Ende des Jahres gekündigt und dafür finanzielle Gründe angegeben. Offenbar hatte Giannattasio del Rio ein Kompromissangebot unterbreitet. Beethoven bittet sich nun Bedenkzeit aus. Er erklärt, er lege viel Wert auf eine gute Erziehung Karls, könne allerdings nicht sicher sein, die dafür notwendigen Mittel aufzubringen.

Weiterhin bittet Beethoven Giannattasio, über Leopold von Schmerling dessen Bruder Joseph von Schmerling mitteilen zu lassen, er werde ihn demnächst besuchen, um finanzielle Dinge in Zusammenhang mit der Vormundschaft zu besprechen. Joseph von Schmerling beriet Beethoven in Vormundschaftsangelegenheiten. Beethoven drückt seine Unzufriedenheit mit Dr. Adlersburg aus. Adlersburg hatte den Vertrag entworfen, in dem Johanna van Beethoven die Hälfte ihrer Witwenpension als Unterhaltszahlung zur Verfügung stellen sollte. (J.R.)

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

© Beethoven-Haus Bonn
Anmerkungen senden an digitalesarchiv@beethoven.de