Erfahren


Beethoven

An dem Ort, an dem Ludwig van Beethoven das Licht der Welt erblickte, ist er auch heute noch am lebendigsten. Erfahren Sie Neues und Unbekanntes über den berühmten Komponisten.

Für Kinder

"Hallo Beethoven"

Die interaktive Begegnung mit Beethoven wurde für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren entwickelt. Die Webseite existiert in fünf Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Chinesisch. Verschiedene Themen erschließen Beethovens Lebenswelt. Musik und gesprochene Originalzitate umrahmen die spannend erzählte Lebensgeschichte Beethovens. Originale Abbildungen von Briefen, Noten und anderen Dokumenten laden zum Stöbern ein und versprechen manch unerwartete Entdeckung. Animierte Illustrationen regen an mitzumachen, auf Multiple-Choice-Fragen zu antworten oder sich mit didaktisch aufgebauten Spielen zu beschäftigen.

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Zeittafel

Beethoven wurde 1770 in Bonn geboren. Er lebte in seiner Vaterstadt bis 1792. Seine zweite Heimat und Wirkungsstätte wurde die Musikmetropole Wien. Dort starb er 1827.

Beethoven in Bonn

Beethoven in Wien

Filme

Beethoven und Bonn von Michael von Lingen, 1989

Der junge Beethoven von Michael Meert, 2007

Beethoven-Haus auf Youtube

Beethovens Ohr

Ein musikalisches Hörstück über Beethovens Ertaubung

Mit weniger als 30 Jahren bemerkte Beethoven, dass sein Gehör nicht mehr richtig funktionierte - dieser Zustand verschlimmerte sich bis zur fast vollständigen Taubheit. Eine Tragödie für den Komponisten. Wir haben diesen Prozess der allmählichen Ertaubung elektronisch rekonstruiert; der Hörer hört die Musik Beethovens gleichsam mit dessen Ohr und kann somit das stetig abnehmende Hörvermögen nachempfinden. Texte von Beethoven und einigen seiner Zeitgenossen sowie kurze medizinische Erläuterungen begleiten die Rekonstruktion und zeigen, wie Beethoven seine eigene Situation erlebt haben muss und wie seine Mitmenschen ihn vermutlich wahrnahmen. "Mit Beethovens Ohr gehört" liegt in unserem Shop auch als CD vor.

Audiodateien

Zitate

Originalworte Beethovens

"ich schreibe lieber 10000 Noten als einen Buchstaben" gestand Ludwig van Beethoven seinem Bonner Freund und Musikverleger Nikolaus Simrock (Brief vom 28. November 1820), und doch blieb es ihm nicht erspart, sich immer wieder schriftlich äußern zu müssen. Mit Beethovens Briefen haben sich weit mehr als 100.000 Buchstaben aus seiner Feder erhalten. Einige Äußerungen wurden berühmt und fast zum Sprichwort erhoben.

Freundschaft
Geld
Komponieren
Komponisten
Kunst und Musik
Lebensweisheiten
Liebe
Natur
Philosophie und Religion
Schicksal
Selbstbild
Zeitgenossen

Grüßen mit Beethoven

Verschicken Sie Ihren persönlichen E-Mail-Gruß! In vier Schritten können Sie eine elektronische Grußkarte mit Bild, Musik und Beethoven-Zitat gestalten und Ihre Nachricht anfügen.

Grußkarte schreiben

Appassionato

"Appassionato" ist das Magazin des Beethoven-Hauses. Es erscheint seit 1998 zweimal jährlich (Mai und November) und informiert über die Arbeit des Beethoven-Hauses. Der Name "Appassionato" ("mit Leidenschaft") ist nicht nur eine Anspielung auf Beethovens berühmte Klaviersonate f-Moll op. 57 (die sogenannte "Appassionata"), sondern er impliziert auch, was Leser und Herausgeber miteinander verbindet: ein leidenschaftliches Interesse für die Beschäftigung mit Leben, Werk und Wirkung Ludwig van Beethovens.

Appassionato 40

Appassionato-Archiv

Digitales Archiv

Das Digitale Archiv präsentiert die einzigartigen Musikhandschriften, Erstausgaben, Briefe und Bilder aus den Sammlungen des Museums und der Bibliothek des Beethoven-Hauses.

Ein Werkverzeichnis und die inhaltliche Vernetzung von über 6.300 Dokumenten auf 39.800 hochwertigen Farbscans, 1.600 Audiodateien (Musikbeispiele und Hörbriefe) und 7.700 erläuternde Textdateien lassen Beethovens Denken, Leben und Arbeiten auf vielfältige Weise sichtbar und hörbar werden; Porträts und topographische Darstellungen zeigen den Künstler und seine Welt.

Werke

Ludwig van Beethovens künstlerisches Werk umfasst 722 größere und kleinere Kompositionen. Sie werden als 138 Werke und Werkgruppen mit Opus-Nummern (op.) und 228 Werke ohne Opuszahl (WoO) gezählt. Dazu kommen noch 27 unvollendete Werke (Unv) sowie zahlreiche hier nicht aufgeführte Opern- und Oratorienpläne, Skizzen zu nicht ausgeführten Werken und Kompositionsstudien.

Das systematische Werkverzeichnis führt zur "Werkhomepage" eines jeden Werkes. Dort finden sich Erläuterungen und Klangbeispiele sowie die entstehungsgeschichtlich wichtigen Dokumente eines Werkes aus dem Besitz des Beethoven-Hauses: eigenhändige Niederschriften (Autographe) Beethovens, Kopistenabschriften und Skizzen, Erstausgaben sowie werkbezogene Briefe und bildliche Darstellungen. Alle Dokumente sind mit wissenswerten und wissenschaftlichen Informationen zum Lesen und Hören versehen.

Werke anderer Komponisten können über die Suche und über die Kataloge aufgerufen werden.

Werke

Texte

Von den 1770 bekannten Privat- und Geschäftsbriefen Beethovens befinden sich über 700 in der Sammlung des Beethoven-Hauses. Sie werden im Digitalen Archiv originalgetreu, mit Textübertragung, Inhaltsangabe und Quellenbeschreibung präsentiert.

335 Beethoven-Briefe liegen außerdem als Hörbriefe vor. Die Auswahl der Hörbriefe erfolgte nach inhaltlichen Gesichtspunkten und berücksichtigt alle Adressatengruppen, voran die Verleger, gefolgt von Briefen an Freunde und Gönner, Familienmitglieder, Künstlerkollegen, Erzieher, Beamte und Ärzte. In ihnen kommt der Mensch, Künstler und Geschäftsmann Beethoven in besonderer Weise zum Ausdruck.
Zur Einteilung des Briefwechsels Beethovens im Digitalen Archiv...

Neben der Briefsammlung anderer Personen gibt es weitere Textdokumente, wie Akten und Urkunden, Quittungen, Verzeichnisse, Albumblätter u.v.a.m., die für die Erforschung von Beethovens Leben herangezogen werden.

Texte

Bilder

Schon seit dem frühen 19. Jahrhundert entstanden viele bildliche Darstellungen, die sich mit der Person und dem künstlerischen Werk Ludwig van Beethovens beschäftigen. Aus dieser in ihrer Gesamtheit kaum abschätzbaren Menge besitzt das Beethoven-Haus zahlreiche Beispiele.

Die größte Gruppe stellen die Bildnisse Beethovens dar. Bei den sogenannten "authentischen" Porträts handelt es sich um noch zu Beethovens Lebzeiten entstandene Porträts des Komponisten. Zwar sind auch unter diesen Darstellungen einige, die von bildenden Künstlern nach einer Begegnung mit Beethoven aus der Erinnerung geschaffen wurden, für die meisten dieser Bilder saß Beethoven jedoch tatsächlich Modell. Das Beethoven-Haus besitzt die größte Sammlung an Originalbildern, die noch zu Lebzeiten Beethovens entstanden sind.

Die meisten Beethoven-Bildnisse sind erst nach 1827 entstanden. Sie bezeugen die bis heute andauernde Ausstrahlung Beethovens und die Entwicklung des Mythos um den Komponisten. Besonderen biographischen Wert haben dagegen die zu Beethovens Lebzeit entstandenen Bildnisse.

Darstellungen der Familienangehörigen, Zeitgenossen und Freunde des Komponisten sowie der Orte, an denen er lebte oder sich vorübergehend aufhielt, dokumentieren Beethovens Umwelt.

Münzen und Medaillen wurden zur Ehre Beethovens geprägt. Auch zahlreiche Briefmarken tragen Beethovens Konterfei. Sie stehen jedoch bisher nicht zur Verfügung.

Einen eigenen Bestand bilden die noch erhaltenen Gegenstände aus Beethovens Besitz, die Beethoven-Reliquien und die historischen Musikinstrumente.

Bilder

Suche

Höhepunkte

Zum Kennenlernen des Digitalen Archivs wählen Sie Ihr Beethoven-Thema aus!

Berühmte Werke Beethovens:


Beethoven in seinen Briefen:


Klingende Autographe:
Beethovens Musik hören und in seinen originalen Handschriften mitlesen.


Beethoven in der Bildenden Kunst:
Die authentischen Porträts und beliebtesten Sujets.


Gegenständliche Ausstellungs- und Sammlungsstücke:


Lieblingsstücke aus dem Museum:

Glossar

Das Glossar erläutert musikalische und ikonographische Fachbegriffe aus Texten des Digitalen Archivs.

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Bestellung

Reproduktionen und Nutzungsbedingungen

1. Die digitalisierten Bestände des Beethoven-Hauses Bonn stehen allen Interessierten weltweit über die Homepage des Beethoven-Hauses kostenlos zur nicht kommerziellen Nutzung zur Verfügung. Bei Nachnutzung der Digitalisate ist das Beethoven-Haus als besitzende Institution in der Form "Beethoven-Haus Bonn" bzw. "Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H.C. Bodmer" zu nennen und der mit "Link auf diese Seite" oder "Permalink" angegebene Permanente Link zum Digitalisat anzugeben.

2. Scans, Ausdrucke und Kopien für die nicht kommerzielle Nutzung können bei der Bibliothek des Beethoven-Hauses bestellt werden:
bibliothek@beethoven.de.
Auf Bestellung erhaltene Digitalisate und Ausdrucke dürfen nicht als Druckvorlage verwendet, nicht vervielfältigt, nicht ins Internet gestellt und nicht an Dritte weitergegeben werden.

3. Der Besteller verpflichtet sich, von jeder Publikation, für die das erhaltene Material als Arbeitsgrundlage gedient hat, ein Belegexemplar kostenlos zuzusenden an:
Beethoven-Haus Bonn
Bibliothek
Bonngasse 24-26
53111 Bonn

4. Preise, Liefer- und Versandbedingungen:
  • Digitalisierter Bestand:
    Der Preis für eine Datei (Image) in hoher Auflösung (ca. 600 bzw. 400 dpi) oder einen Farbausdruck beträgt 6,- Euro.

  • Nicht digitalisierter Bestand:
    Der Preis für eine Datei (Image) in mittlerer Auflösung (ca. 150 dpi) beträgt 1 Euro für eine Schwarz-Weiß-Aufnahme, 2,- Euro für eine Farbaufname.
    Der Preis für eine Datei mit 300 dpi beträgt 3 Euro für eine Schwarz-Weiß-Aufnahme und 6 Euro für eine Farbaufnahme.
Bei jeder Bestellung wird zusätzlich eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 10,- Euro in Rechnung gestellt.

Die Preise sind Endpreise einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, zuzüglich Kosten für Porto und Verpackung.

Der Kaufpreis wird mit Zugang der Bestellungsbestätigung fällig. Die Versendung der Ware erfolgt nach Zahlungseingang.

5. Die Rahmenbedingungen für gewerbliche oder kommerzielle Nutzungen sowie für andere Nutzungen mit Wiederveröffentlichung werden von der Bildstelle des Beethoven-Hauses transparent gemacht und vertraglich geregelt:
bildstelle@beethoven.de
Telefon: 0228-98175-19
Dazu gehört insbesondere die Nachnutzung der Digitalisate als Reproduktionsvorlage für Print-Publikationen, als PDF-Datei, App, eBook zum Download sowie zur Einblendung in elektronische Datenträger, in kostenpflichtigen Angeboten, auf Internetseiten mit vorrangig gewerblichem oder kommerziellem Charakter.
Das Nutzungsentgelt ist vom Verwendungszweck abhängig und orientiert sich an den von der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing ermittelten marktüblichen Vergütungen für Bildnutzungsrechte. Im Nutzungsentgelt sind die Kosten für die zur Nachnutzung vorgesehene Datei enthalten.

Digitalisierung

Die Sammlungs- und Bibliotheksbestände des Beethoven-Hauses werden systematisch digitalisiert und im Digitalen Archiv sowie über die Bibliothekskataloge kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Wunsch nach einer farbgetreuen Transformation des analogen Dokuments ins digitale Medium leitet sich von der Forderung ab, sowohl den Inhalt als auch Anmutung und Aura eines Originaldokuments zu erfassen. Nur durch eine getreue Wiedergabe auch des äußeren Erscheinungsbildes bis hin zur Abbildung der Papierstruktur ist gewährleistet, dass die digitale Kopie die Anziehungskraft und Informationstiefe des Originals erhält. Darüber hinaus sollte der Scan als Vorlage für Faksimilepublikationen brauchbar sein sowie zukünftigen Nutzungsanforderungen und Druckverfahren standhalten.

Bisher hat es zwei von der DFG geförderte Projekte gegeben. Das erste Projekt war darüber hinaus Teil des Projekts Das Digitale Beethoven-Haus und erhielt Fördermittel aus dem Bonn-Berlin-Gesetz.

Im Jahr 2001 wurde mit Hilfe der Dienstleister SRZ, Berlin, eps, Bonn und der Fotografen Weidner/Danetzki, Rheinbreitbach die Bilddigitalisierung von 26.000 Seiten Musikhandschriften, Briefen, Erstausgaben, Bildern und Objekten durchgeführt. Durch hochwertiges Image-Scannen (48 Bit, RGB, ICC-Profile) auf einem Scanner der Rheinbacher Firma Cruse wurden digitale Master-Daten im Tif-Format erzeugt. Sie bilden die 4,3 Terabyte große Grundlage für spezifische Nutzanwendungen. Digitalisierungsbericht

Im Jahr 2010 folgte die Bilddigitalisierung von weiteren Musikdrucken, Handschriften, Bildern und Musikinstrumenten. Die Dienstleister Mikrounivers, Berlin, Weidner/Danetzki, Rheinbreitbach und Merlin, Essen (beratend) erzeugten 11.600 Tif-Masteraufnahmen. Aus Kostengründen wurde die Qualität reduziert auf 300 dpi Auflösung (Handschriften 600 dpi) und 24 Bit Farbtiefe (1 Beethoven-Autograph mit 48 Bit). Es entstand ca. 1 Terabyte an Masterdaten.

Alle Tif-Masterdaten wurden auf Festplatten gesichert. Die Bedingungen für eine verlustfreie Langzeitarchivierung betreffen die Art und Lagerung der Datenträger, die Verwendung von Standards, die Entwicklung von Konzepten und Berücksichtigung von Ressourcen, um rechtzeitig die Speichermedien zu erneuern, die Daten in neue Speichertechnologien zu migrieren und in neue Dateiformate zu konvertieren. Für eine "Refreshing"- Maßnahme kooperiert das Beethoven-Haus mit dem Rechenzentrum der Universität Bonn. Die Masterdaten wurden auf Bänder überspielt und stehen im Rechenzentrum seit 2006 unter Langzeitbeobachtung. Darüber hinaus plant das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine Laserausbelichtung der Dateien auf Farbmikrofilm, um sie im Zentralen Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland aufzubewahren. Mit dem Digitalen Archiv NRW wurde 2012 ein Pilotprojekt zur Langzeitarchivierung begonnen.

Im Digitalen Archiv des Beethoven-Hauses stehen vier Bildgrößen zur Verfügung, angepasst an eine mittlere Standardauflösung für Bildschirme haben sie zur Zeit folgende Abmessungen:
a) Galerieformat (165 Pixel)
b) Mittleres Format (800 Pixel)
c) Ganzseitenformat (1280 Pixel)
d) Hochauflösendes Format (unskaliert, nur intern)

Die bibliographischen, systematischen und strukturellen Metadaten werden in den Bibliothekskatalogen und speziellen Excel-Verzeichnissen und Datenbanken geführt.