Johannes Brahms, Visitenkarte, rückwärtig handschriftlicher Dank an Julius Stephan Wegeler, ca. März 1876
Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 90
digitalarchive@beethoven.de
Nice to know
An Brahms' Konzert vom 24. Februar 1876 schloss sich tags darauf ein Besuch in Wegelers Weinkeller an (Max Kalbeck, Johannes Brahms, Wien und Leipzig, 1904-1914, Bd. 3, S. 70f). Bei dieser Gelegenheit erhielt er von Julius Stephan Wegeler den Auftrag zur Komposition einer "Kellerkantate" für ein zukünftiges Kellerfest. Brahms bedankte sich mit dem Billett, das er auf die Rückseite seiner Visitenkarte notierte: "mit herzl. Gruß an Sie u. die Ihrigen - zugleich dankend für den ehrenvollen u. höchst originellen Auftrag! Ihr ergebenster ./." In einem Brief vom 2. April 1876 (Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Brahms-Nachlass 367, 1) nimmt Julius August Wegeler darauf Bezug und übersendet Brahms die Verse seines Vater Julius Stephan Wegeler. (F.G.)