Alle Veranstaltungen
- Li Hechun
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Anmeldungen bitte bei einem der beiden Kooperationspartner:
info@konfuzius-bonn.de oder info@qigong-yangsheng.de
Was wollten Sie schon immer über Beethoven wissen?
Gemeinsam mit Ihnen widmen wir uns jeweils einem besonderen Thema im Zusammenhang mit dem großen Komponisten. Dabei steht vor allem der Mensch Beethoven im Fokus. Im Museum stellen wir Ihnen einige ausgewählte Objekte vor. In der anschließenden Kaffee-Runde regen kreative und gedankliche Impulse zum Austausch an.
Das Angebot richtet sich an Senioren und Seniorinnen, an Kulturliebhabende, aber auch an Neugierige, die gerne etwas erfahren und erleben möchten. Da die Themen wechseln, kann die Rund(e) als Einzel- oder Mehrfachveranstaltung gebucht werden.
Anmeldung erforderlich: 0228 98175-25, museum@beethoven.de
Kosten: € 15
- Jean Guihen Queyras, Violoncello
Musikalische Wurzeln bei den Volksgesängen und Tänzen aus Ungarn und der Türkei: Jean-Guihen Queyras spielt und moderiert ein Recital unter der Überschrift "Roots" mit heimatverbundenen Solowerken. Zoltán Kodály lässt 200 Jahre nach Bachs Cellosuiten ungarische Rhythmen aufstampfen. Gemeinsam mit Béla Bartók bereiste er Osteuropa, um die gefundenen Melodien in klassische Formen zu übertragen. Ahmed Adnan Saygun, Pionier der modernen Komposition in der Türkei, vereint in seiner Partita von 1955 Bachs Erbe mit dem türkischen Tonsystem Makam. Zugleich spürt man den Einfluss seiner Studienjahre inmitten der Pariser Avantgarde. Außerdem spielt Queyras ein Solostück von Fazıl Say, das er vor zwei Jahren uraufgeführt hat. Auch Say feiert die Zeitlosigkeit der Folklore und gibt seinen Sätzen Titel wie "Furchtlosigkeit", “Unendliche Erinnerungen" und "Feier des Friedens".
- Ahmed Adnan Saygun, Partita für Violoncello solo op. 31
- Fazıl Say, Roots op. 108
- Zoltán Kodály, Sonate für Violoncello solo op. 8
- Neil Printz, Andy Warhol Foundation for the Visual Arts – Herausgeber des Andy Warhol Catalogue Raisonné
Am Mittwoch, den 9. September, eröffnet das Beethoven-Haus Bonn dank großzügiger Förderung des Beauftragten für Kultur und Medien sowie der Gielen-Leyendecker-Stiftung die neue Sonderausstellung "Beethoven by Warhol". Sie ist Warhols ikonischer Darstellung von Ludwig van Beethoven gewidmet, die eng mit Bonn und dem Beethoven-Haus verknüpft ist. Die keynote zur Sonderausstellung hält der Herausgeber des von der Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, New York, verantworteten Werkverzeichnisses, Neil Printz. Der Vortrag in englischer Sprache gibt einen fundierten Einblick in Warhols Entwicklung als Gesellschaftsporträtist von seinen frühen Auftragsporträts in den 70er Jahren über die kommerzielle Entwicklung dieses Werkkomplexes in den 80er Jahren bis zu dem Portfolio BEETHOVEN (1987), dem letzten noch zu Lebzeiten des Künstlers fertiggestellten graphischen Zyklus.
Eintritt frei
Einlasskarten im Shop des Beethoven-Hauses oder hier erhältlich.
Eintritt frei
- Sebastian Lingnau, Klavier
Ein einzigartiger Klavierabend voller Emotionen und musikalischer Tiefe. Sebastian Lingnau interpretiert die Stücke nicht nur gefühlvoll, sondern begleitet auch mit spannender Moderation durch das Konzert. Auf dem Programm erklingen Werke von u.a. Bach, Beethoven, Schumann und Chopin.
Sebastian Lingnau studierte bei Prof. Yvonne Lang und Prof. Benjamin Moser an der Musikhochschule Luzern. Internationale Meisterkurse bei Prof. Sheila Arnold, Prof. Markus Bellheim, Prof. Benjamin Moser und Andreas Haefliger ergänzen seine Ausbildung. Als Pianist spielte Sebastian Lingnau in Wettbewerben und Konzerten in Deutschland, Österreich, Italien und in der Schweiz.
Für alle Museumsbesucher im Alter von 4-99 Jahren
Im Innenhof des Museums laden Kreativ-Stationen dazu ein, sich mit bunten Farben, quadratischen Formen und einfachen Drucktechniken auf Warhols Spuren zu begeben.
Mit Polaroid-Kamera, Perücken, Sonnenbrillen und anderen Accessoires darf sich jeder an unserer Selfie-Station im Stile Warhols in Szene setzen.
Angelehnt an ausgewählte Arbeitsweisen und Techniken Warhols können hier alle zu Kunstschaffenden werden – ganz so, wie Warhol es gewollt hat.
Ganz viel Inspiration hierzu gibt es in der Ausstellung "Beethoven by Warhol".
Bei schlechtem Wetter findet das Angebot im Museumsraum, Bonngasse 21 (über dem Museumsshop), statt.
Kosten: Im Museumseintritt inbegriffen. Keine Anmeldung erforderlich.
- Erzhan Kuliabev, Violine
- Victoria Vassilenko, Klavier
In Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn.
- Clara Schumann, Variationen für Klavier über ein Thema von Robert Schumann op. 20
- Clara Schumann, Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22
- Robert Schumann, Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 94
- Robert Schumann, Violinsonate Nr. 1 op. 105
- Robert Schumann, Violinsonate Nr. 2 op. 121
info@bonner-schumannfest.de
Veranstalter: Bonner Schumannfest
- Jonas Müller, Bariton
- Anna Gebhardt, Klavier
Wo finde ich mein Zuhause? Darüber singt man seit Menschengedenken. Jonas Müller erzählt mit einem wunderbar arrangierten Reigen aus Kunstliedern von der Hoffnung, irgendwo auf der Welt ankommen zu dürfen. Der 27-jährige Bariton erhielt den Musikpreis der deutschen Wirtschaft 2025. Die Jury überzeugte vor allem sein "programmatischer Bogen, der von Authentizität und Ernsthaftigkeit geprägt war" – was er auch bei diesem Liederabend unter Beweis stellt.
- Franz Schubert, Drang in die Ferne D 770 & Der Wanderer D 489
- Robert Schumann, Liederkreis op. 24
- Hanns Eisler, "Fünf Hollywood-Elegien" und "An den kleinen Radioapparat" aus Hollywooder Liederbuch
- Franz Schubert, Abendstern D 806 und Frühlingsglaube D 686
- Gustav Mahler, Vier Lieder op. 27
Nach dem Brückenschock
Wie die Region Mobilität und Erreichbarkeit sichert.
Die Verkehrssituation in Bonn und der Region ist seit langem ein Thema. Die Meinung, dass wir eine klimafreundlichere Mobilität und damit eine Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes - sprich: Fußgänger*innen, Radfahrende und ÖPNV - brauchen, wird von den meisten geteilt. Mit der Umsetzung geht eine Umverteilung öffentlicher Flächen einher - innerhalb der bestehenden Strukturen, zwangsläufig mit erheblichen Einschränkungen für den Autoverkehr.
Der floss bereits vor der Umsetzung von "Verkehrswende-Maßnahmen" an vielen Stellen in Bonn eher zäh, was durch die Einrichtung von Umweltspuren und Radwegen auf Flächen, die bislang Autos zur Verfügung standen, noch verschärft wird - ein Thema, das die Gemüter bewegt(e) und sicherlich von ausschlaggebender Bedeutung bei der letztjährigen Kommunalwahl war.
Ebenfalls seit langem gibt es von wirtschaftspolitischer Seite, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Erreichbarkeit der Gewerbestandorte zu erhalten, die Forderung, geplante Straßenverkehrsprojekte - wie sechsstreifiger Ausbau der A 565 zwischen Bonn-Hardtberg und Friedrich-Ebert-Brücke, Verbindung der A 565 mit der A 3 durch die Südtangente und zügige Sanierung der Nordbrücke - umzusetzen.
Daneben existieren bundes- und landesweit Pläne, mit deren Umsetzung mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden soll, was kurz- und mittelfristig zu weiteren Einschränkungen und Baustellen führen wird.
Wenn dann noch etwas Ungeplantes wie die Sperrung der Nordbrücke dazu kommt, sind die Auswirkungen katastrophal. Waren seit der Sperrung der Nordbrücke noch viele Pendlerinnen und Pendler auf die Bahn ausgewichen, ist dies aktuell nur stark eingeschränkt möglich. Wegen Bauarbeiten halten die Züge zwischen dem 2. und 10. Juli nicht mehr an den Haltestellen Köln Hbf, Bonn, Remagen und Andernach und entfallen mehrere Regionalbahnen gänzlich.
Ab dem 10. Juli bis 12. Dezember 2026 ist dann die Korridorsanierung der rechtsrheinischen Verbindung geplant. Im Januar 2028 beginnt die Streckensanierung auf der linksrheinischen Seite. Dann fahren fast zwei Jahre lang keine Züge zwischen Köln und Bonn. Umso wichtiger wird dann wiederum die Befahrbarkeit der Nordbrücke sein, was frühestens Ende 2028 der Fall sein wird. So lange wird die Erneuerung der vorgelagerten Vorlandbrücke dauern.
Die Stadtverwaltung prüft, welche geplanten Baumaßnahmen verschoben werden können, um zusätzliche Belastungen auf den innerstädtischen Hauptverkehrsachsen zu vermeiden. Verschiebungen sind aber nicht immer möglich. Ein Beispiel dafür ist die Erneuerung der technischen Anlagen im Tunnel Bad Godesberg. Diese Arbeiten, die zusätzliche Belastungen für den Verkehr mit sich bringen und voraussichtlich bis Mai 2027 andauern werden, sind notwendig, um größere Risiken zu verhindern. Ein Ausfall der Tunnelsysteme hätte eine komplette Sperrung des Straßentunnels zur Folge.
Für alle sind die Auswirkungen der Brückensperrung spürbar, für die Wirtschaft kann sie teuer werden. Die Industrie- und Handelskammer NRW geht davon aus, dass dadurch ein Schaden von mehr als einer Million Euro pro Tag entsteht. "Der kurzfristige Effekt ist: Alle stehen im Stau und müssen erhebliche Umwege fahren", sagt Ocke Hamann, Verkehrsexperte der IHK NRW. Doch auch langfristig könnten Brückensperrungen zu einem erheblichen Standort-Nachteil für Unternehmen werden. "Das hat Einfluss auf die Investitionen. Wenn Firmen mehrere Standorte haben, expandieren sie woanders."
Auch der ADAC Nordrhein spricht von einer "Vollkatastrophe für die Region". 2025 hatte der ADAC in einer Modellstudie die Sperrung der Nordbrücke simuliert. Demnach müssen Pkw pro Jahr Umwege von insgesamt 50 Millionen Kilometern in Kauf nehmen, Lkw von 5,5 Millionen Kilometern und würde sich der volkswirtschaftliche Schaden jährlich auf mehr als 170 Millionen Euro belaufen.
Bleibt Bonn und der Region noch eine andere Möglichkeit, als sich darauf einzustellen, mit dieser verschärften Verkehrssituation auch die nächsten 10 Jahre leben zu müssen?
Abends haben wir den Garten und das Museum für uns ganz allein und mutige Kinder ab 7 Jahren gehen auf Entdeckungsreise auf der Suche nach Schatten und Tönen aus Beethovens Zeit - und Andy Warhol ist diesmal auch mit von der Partie.
Für mutige Kinder ab 7 Jahren.
Teilnahmebeitrag: € 17 (Geschwister ermäßigt)
Anmeldung erforderlich, Mindestteilnehmerzahl 5 Kinder
E-Mail: museum@beethoven.de
Telefon: 0228 98175 25
Zufälle, Schattenbilder, Drucktechniken, Tanzschritte – ein wirklich bunter kreativer Nachmittag erwartet große und kleine Gäste. Natürlich erkunden wir zunächst das Museum und begeben uns auf Spurensuche: Wo überall hat sich der Künstler Andy Warhol versteckt? Wir erfahren natürlich auch einiges über Beethoven, und schließlich lassen wir unserer Fantasie und dem Zufall freien Lauf. Jeder Teilnehmende, ob groß oder klein, wird mit einem eigenen Kunstwerk nach Hause gehen – garantiert!
€ 20 (1 Kind, 1 Erw.); € 5 weiteres Kind, € 10 weitere erw. Person
Anmeldung unter: 0228 98175-25 oder museum@beethoven.de
- Rothko String Quartet
- Joosten Ellée, Violine
- William Overcash, Violine
- Marc Kopitzki, Viola
- Jakob Nierenz, Violoncello
- Joseph Bologne Chevalier de Saint-Georges, Quartetto Concertans Nr. 5 G-Dur
- Florence Price, Five Folk Songs in Counterpoint
- Eleanor Alberga, Streichquartett Nr. 2
- Jessie Montgomery, Break Away
- Coleridge-Taylor Perkinson, Streichquartett Nr. 1 "Calvary"
- Michael Obst, Mentoring und Moderation
In Kooperation mit der Studienstiftung des deutschen Volkes vergibt das Beethoven-Haus Bonn 2026 zum vierzehnten Mal ein fünfwöchiges Residenz- und Arbeitsstipendium im Fach Komposition. Das Stipendium ermöglicht viel versprechenden Nachwuchskomponistinnen und-komponisten im Austausch mit ihrem Mentor in der Residenz des Beethoven-Hauses zu arbeiten. Die von den Stipendiaten während des Aufenthaltes vollendeten Werke werden in einem moderierten Abschlusskonzert öffentlich vorgestellt und uraufgeführt. Für die diesjährige Residenz wurden Gabriele Carlo Fischetti und Gustav Eldo Hofmann ausgewählt.
In Zusammenarbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes
Bowmore Quartet:
Pieter Jansen, Violine
Veronique De Raedemaeker, Violine
Tony Nys, Viola und
Francis Mourey, Violoncello
Martina Rommel, Klavier solo
Po-Hsu Chen, Violine
Rebecca Firkins, Violoncello
Tianfeiyang Yun, Klavier
- Gabriele Carlo Fischetti (*2000), Stück für Streichquartett
- Gustav Eldo Hofmann (*2000), Stück für Klaviertrio und Klavier solo
Eintritt frei
Spenden für die Arbeit der Studienstiftung des deutschen Volkes willkommen.
Anmeldung unter avenarius@studienstiftung.de
Betreff "Abschlusskonzert der Kompositionsresidenz"
- Matteo Cimatti, Violine
- Francesco Granata, Klavier
Matteo Cimatti führt mit Violine und Moderation durch einen Sonaten-Abend. Der 26-jährige Geiger aus Italien, Teil der Beethovenfest Talents 2026, hat sich eigenwillige Musik ausgesucht. Beethovens Violinsonaten op. 12, von denen Cimatti die dritte spielt, beschrieb ein zeitgenössischer Kritiker als "sträubig" – kräftige Akzente statt gefälliger Melodien dominieren. Ravel ließ sich vom Jazz und Blues der 1920er-Jahre zu seiner temperamentvollen Sonate anregen. Auch Prokofjew liebte robuste Themen und ein rasantes Wechselspiel zwischen den Instrumenten.
- Ludwig van Beethoven, Violinsonate Nr. 3 Es-Dur op. 12/3
- Maurice Ravel, Violinsonate Nr. 2 G-Dur
- Sergei Prokofjew, Violinsonate Nr. 2 op. 94bis
- Anna Handler, Klavier | Artist in Residence
- Thomas Lehman, Bariton
- Laura Handler, Violine
- Alexandra Kahrer, Violoncello
Die dreißigjährige Künstlerin Anna Handler nähert sich dem dreißigjährigen Beethoven. Um 1801 entstanden wichtige Klavierstücke und berühmte Sonaten wie die "Mondschein"- und die "Sturmsonate", mit denen Beethoven sich von alten Regeln löste. Aber auch Freundschaften spielten in dieser Zeit eine wichtige Rolle für Beethoven, weshalb sich im Laufe des Konzerts weitere Freunde zum Musizieren einfinden werden.
- Ludwig van Beethoven, Bagatellen Nr. 2 und 4 aus den Bagatellen für Klavier op. 33
- Ludwig van Beethoven, Klaviersonate d-Moll op. 31 Nr. 2 ("Der Sturm")
- Ludwig van Beethoven, Klaviersonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 ("Mondschein")
- Ludwig van Beethoven, Vier Lieder
- Ludwig van Beethoven, Zehn Variationen aus "Ich bin der Schneider Kakadu" für Klaviertrio op. 121a
- Anna Handler, Klavier | Artist in Residence
- Thomas Lehman, Bariton
- Laura Handler, Violine
- Alexandra Kahrer, Violoncello
Die dreißigjährige Künstlerin Anna Handler nähert sich dem dreißigjährigen Beethoven. Um 1801 entstanden wichtige Klavierstücke und berühmte Sonaten wie die "Mondschein"- und die "Sturmsonate", mit denen Beethoven sich von alten Regeln löste. Aber auch Freundschaften spielten in dieser Zeit eine wichtige Rolle für Beethoven, weshalb sich im Laufe des Konzerts weitere Freunde zum Musizieren einfinden werden.
Gefördert von: Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
- Ludwig van Beethoven, Bagatellen Nr. 2 und 4 aus den Bagatellen für Klavier op. 33
- Ludwig van Beethoven, Klaviersonate d-Moll op. 31 Nr. 2 ("Der Sturm")
- Ludwig van Beethoven, Klaviersonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 ("Mondschein")
- Ludwig van Beethoven, Vier Lieder
- Ludwig van Beethoven, Zehn Variationen aus "Ich bin der Schneider Kakadu" für Klaviertrio op. 121a
- Leonkoro Quartett
- Jonathan Schwarz, Violine
- Emiri Kakiuchi, Violine
- Mayu Konoe, Viola
- Lukas Schwarz, Violoncello
In einer früheren Saison noch in der "Young Stars"-Reihe zu Gast, hat sich das Leonkoro Quartett zu einer der führenden und weltweit gefragtesten Streichquartett-Formationen der jüngeren Generation entwickelt. Auf dem Programm steht neben den Werken von Beethoven und Schubert die Uraufführung eines Streichquartetts von Sauli Zinovjev. Die Komposition des jungen finnischen Komponisten, dessen Werke von den führenden Orchestern der Welt aufgeführt werden, ist ein Auftragswerk u.a. des Beethoven-Hauses.
Mit freundlicher Unterstützung der Hermann J. Abs-Stiftung.
- Ludwig van Beethoven, Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4
- Sauli Zinojev, Auftragswerk für das Leonkoro Quartett (Uraufführung)
- Franz Schubert, Streichquartett a-Moll op. 29 D 804 "Rosamunde"
Gemeinsam erkunden wir mit Dr. Silke Bettermann die Sonderausstellung "Beethoven by Warhol" und erfahren nicht nur einiges über die beiden Künstlerpersönlichkeiten, sondern auch über die Hintergründe der Kuratierung: die Entstehung der Idee und der „Sammlung in der Sammlung“ sowie über die vielseitigen Bezüge zwischen Beethoven und Warhol. In der anschließenden Kaffee-Runde dürfen kreative und gedankliche Impulse und natürlich der gemeinsame Austausch wie immer nicht fehlen.
Das Angebot richtet sich an kulturliebhabende Senioren und Seniorinnen, aber auch schlicht an Neugierige, die sich gerne dem spannenden Thema widmen möchten.
Anmeldung erforderlich: 0228 98175-25, museum@beethoven.de
Kosten: € 15
- Evgeni Koroliov, Klavier | Ehrenmitglied des Vereins Beethoven-Haus
Evgeni Koroliov überzeugt seit vielen Jahren mit seiner geistigen Durchdringung der Werke, in deren Dienst er seine pianistischen und interpretatorischen Fähigkeiten stellt. 2020 bis 2022 spielte er im Kammermusiksaal einen gefeierten Zyklus mit Beethovens Klaviersonaten. Das noch fehlende große Werk für Solo-Klavier, die Diabelli-Variationen, kombiniert er hier sinnhaft mit Auszügen aus Bachs kontrapunktisch besonders raffinierten Meisterwerken.
- Johann Sebastian Bach, Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903
- Johann Sebastian Bach, Sieben dreistimmige Sinfonien aus BWV 787 – 801
- Johann Sebastian Bach, Sechs Kontrapunkte aus "Die Kunst der Fuge" BWV 1080
- Ludwig van Beethoven, Diabelli-Variationen C-Dur op. 120
- Malte Boecker, Kurator und Direktor des Beethoven-Hauses
Anmeldung erbeten, max. 20 Teilnehmer
E-Mail: museum@beethoven.de
Telefon: 0228 98175 25
- Luca Avram, Klavier
- Panelu-Quartett
- Elisabeth Graf, Violine
- Antonia Hermine Hellwig, Violine
- Oskar Batzdorf, Viola
- Isabelle Clara Weinsheimer, Violoncello
Beim Wettbewerb "Jugend musiziert" wird seit dem Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 der Hermann J. Abs-Preis für die beste Interpretation eines Werkes von Ludwig van Beethoven ausgeschrieben. Die Vergabe des Preises liegt in den Händen der jeweiligen Bundesjury. Mit dem Preis verbunden ist ein Konzertauftritt mit dem Wettbewerbsprogramm im Kammermusiksaal.
Das Konzert wird vom WDR aufgezeichnet.
Mit freundlicher Unterstützung der Hermann J. Abs-Stiftung
- Richard Wagner, Albumblatt "In das Album der Fürstin M."
- Ludwig van Beethoven, Bagatellen op. 126 Nr. 5 G-Dur und Nr. 2 g-Moll
- Ludwig van Beethoven, Klaviersonate d-Moll op. 31 Nr. 2 ("Der Sturm")
- Sergej Rachmaninow, Etude-tableau op. 39 Nr. 1
- Ludwig van Beethoven, Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4
Eintritt frei – Einlasskarten nur im Shop des Beethoven-Hauses erhältlich
Dunkel war's der Mond schien helle... Mit einem neuen Programm geistern wir wieder durch das Beethoven-Haus - natürlich im Dunkeln und nur mit einer Taschenlampe ausgestattet, auf der Suche nach Schatten und Tönen aus Beethovens Zeit - und Andy Warhol ist diesmal auch mit von der Partie.
Für mutige Kinder ab 7 Jahren.
Teilnahmebeitrag: € 17 (Geschwister ermäßigt)
Anmeldung erforderlich, Mindestteilnehmerzahl 5 Kinder
E-Mail: museum@beethoven.de
Telefon: 0228 98175 25
- Rahel Talts Quartet
- Rahel Talts, Klavier
- Donatas Petreikis, Saxophon
- Mariusz Praśniewski, Kontrabass
- Jesper Lørup Christensen, Schlagzeug
Das Rahel Talts Quartet steht für einen frischen und einzigartigen Sound in der europäischen Jazzszene. Die Gruppe spielt die Kompositionen der aufstrebenden estnischen Jazzpianistin und Komponistin Rahel Talts. Die Musiker stammen aus verschiedenen Ländern, lernten sich jedoch vor einigen Jahren in Dänemark kennen, wo sie auch gemeinsam studierten.
Die Musik des Quartetts lässt sich am besten als energiegeladener, akustischer und melodischer Jazz beschreiben, der Einflüsse aus baltischer und nordischer Folkmusik, aus dem traditionellen Jazz und teilweise auch aus der Popmusik aufgreift. Rahel verbindet gerne einfache, eingängige, von Folkmusik inspirierte Melodien mit üppigen Harmonien und groovigen Rhythmen. Ergänzt wird das Programm durch eigene Arrangements estnischer Volkslieder.
Im November 2025 veröffentlichte die Band ihr neues Album "Back and Forth", auf dem auch der preisgekrönte Gitarrenvirtuose Rob Luft zu hören ist. Das Album sorgt bereits bei europäischen Jazzliebhabern und Kritikerinnen und Kritikern für Aufmerksamkeit. Zuvor erschien das ebenfalls sehr positiv aufgenommene Album "Greener Grass" (Mai 2023), mit dem das Quartett anschließend auf Tournee durch Europa ging – unter anderem nach Deutschland, Frankreich, Dänemark, in die Tschechische Republik, ins Vereinigte Königreich, nach Litauen, Lettland und Estland – sowie nach Asien, darunter Singapur, Thailand und Indonesien.
Das Rahel Talts Quartet ist bereits bei zahlreichen renommierten Festivals aufgetreten, darunter Jazz Baltica, das Copenhagen Jazz Festival, Jazz à la Petite France, Nordischer Klang, Jazzkaar und viele weitere.
Der Deutschlandfunk zeichnet das Konzert auf und strahlt es zu einem späteren Zeitpunkt aus.
Konzertpaten: Marly und Ulrich Schlottmann
Inspiriert von der Ausstellung Beethoven by Warhol können im Innenhof des Museums verschiedene Techniken ausprobiert werden, mit denen Warhol experimentiert hat: Hoch- und Tiefdruck, Blotted lines und vieles mehr.
Mit Polaroid-Kamera, Perücken, Sonnenbrille und anderen Accessoires darf sich jeder an unserer Selfie-Station im Stile Warhols in Szene setzen.
Kosten: Im Museumseintritt inbegriffen
Inspiriert von der Ausstellung Beethoven by Warhol können im Innenhof des Museums verschiedene Techniken ausprobiert werden, mit denen Warhol experimentiert hat: Hoch- und Tiefdruck, Blotted lines und vieles mehr.
Mit Polaroid-Kamera, Perücken, Sonnenbrille und anderen Accessoires darf sich jeder an unserer Selfie-Station im Stile Warhols in Szene setzen.
Kosten: Im Museumseintritt inbegriffen
Inspiriert von der Ausstellung Beethoven by Warhol können im Innenhof des Museums verschiedene Techniken ausprobiert werden, mit denen Warhol experimentiert hat: Hoch- und Tiefdruck, Blotted lines und vieles mehr.
Mit Polaroid-Kamera, Perücken, Sonnenbrille und anderen Accessoires darf sich jeder an unserer Selfie-Station im Stile Warhols in Szene setzen.
Kosten: Im Museumseintritt inbegriffen
- Malte Boecker, Kurator und Direktor des Beethoven-Hauses
Anmeldung erbeten, max. 20 Teilnehmer
E-Mail: museum@beethoven.de
Telefon: 0228 98175 25
- Sandro Hirsch, Trompete
- Linus Fehn, Trompete
- Gillian Williams, Horn
- Oliver Meißner, Posaune
- Christoph Schneider, Tuba
Blechblasinstrumente – das sind Signale, das ist Feier, das ist Revolution. Wenn unsere Solo-Blechbläser*innen sich aufmachen, Kammermusik zu spielen, dann gerät das Format an seine Grenzen – im besten Sinne. Hier begegnen sich Klangpracht und Farbenvielfalt auf engstem Raum, und jedes Mal staunt man neu, wie sehr Trompete, Horn, Posaune und Tuba zu leuchten beginnen, wenn man sie als kleines Ensemble erlebt. Gerade diese Strahlkraft hat Blechblasensembles früh dazu verführt, sich Musik jenseits ihres ursprünglichen Repertoires anzueignen: von Tastenwerken über Vokalmusik bis hin zu Orchesterstücken. Kaum etwas, das im goldenen Glanz nicht eine neue, überraschende Perspektive gewinnt. Ein Auftakt zu unserer Kammerkonzert-Saison mit Energie – und ein Abend, der zeigt, wie groß ein kleines Ensemble klingen kann.
Werke von Viktor Ewald, Jan Koetsier, Johann, Sebastian Bach, John Cheetham u. a.
19:10 Uhr
Konzerteinführung mit Tilmann Böttcher
- Piotr Anderszewski, Klavier
Der große polnische Pianist Piotr Anderszewski ist bekannt für seine tiefgründigen Interpretationen sowie für seine hochgelobte Diskografie, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt. In den letzten Jahren hat er sich verstärkt mit der Musik von Johannes Brahms beschäftigt, die er im Konzert dem Vermächtnis seines großen Vorbildes Beethoven gegenüberstellt.
Mit freundlicher Unterstützung der Hermann J. Abs-Stiftung
- Johannes Brahms, Klavierstücke op. 119 Nr. 1, Nr. 3 und Nr. 4
- Johannes Brahms, Klavierstücke op. 118, Nr. 1, Nr. 2, Nr. 6
- Johannes Brahms, Fantasien op. 116, Nr. 2–5
- Johannes Brahms, Intermezzi op. 117, Nr. 2 und 3
- Ludwig van Beethoven, Klaviersonate c-Moll, op. 111