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Carl Amenda (1771-1836) - Anonyme Fotografie

Beethoven-Haus Bonn, B 200

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Nachdem er in Jena Theologie studiert hatte, kam Karl Amenda 1798 nach Wien. Hier wurde er Vorleser beim Fürsten Lobkowitz und lernte als Violinist Beethoven kennen. Bald verband die beiden jungen Männer eine enge und aufrichtige Freundschaft. So gehörte Amenda zu den ersten unter den Freunden Beethovens, denen der Komponist eingestand, wie sehr sich sein Gehör verschlechtert hatte. Am 25. Juni 1799 widmete Beethoven ihm die Abschrift der Einzelstimmen, die von der ersten Fassung seines Streichquartetts F-Dur op. 18, Nr. 1 angefertigt worden waren.

Bereits etwa ein Jahr später verließ Amenda Wien wieder und übersiedelte nach Kurland, wo er zunächst Privatlehrer wurde. Seit 1802 lebte er bis zu seinem Tod als Prediger in Talsi (heute Lettland), wo auch sein Grab zu finden ist. (S.B.)


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