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Marie Leopoldine Pachler-Koschak (1794-1855) - Fotografie eines Gemäldes von Josef Abel

Beethoven-Haus Bonn, B 497/b

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Wissenswertes
Marie Leopoldine Pachler, geb. Koschak, war eine exzellente Pianistin, die auch komponierte. Ganz besonders war sie von der Musik, aber auch der Person Ludwig von Beethovens fasziniert. Durch Vermittlung ihres Schwagers Anton Pachler lernte Beethoven eine ihrer Kompositionen kennen, über die er sich recht anerkennend äußerte.

Im Spätsommer 1817 begegnete Marie Leopoldine Pachler dem Komponisten schließlich persönlich und hatte auch die Gelegenheit, vor ihm am Klavier zu musizieren. Beethoven schrieb später in einem Brief sehr lobend über ihr Spiel: "Ich habe noch niemand gefunden, der meine Compositionen so gut vorträgt als Sie".

Auch Marie Leopoldines Ehemann Karl Pachler war mit Beethoven bekannt. Beide luden den Komponisten herzlich nach Graz ein, es kam jedoch nicht zu dieser Reise. Am 27. September 1823 besuchte Marie Leopoldine Pachler Beethoven ein zweites Mal. Sie war sehr erschüttert über die hinfällige Verfassung, in der sie den verehrten Komponisten vorfand. Beethoven schrieb bei dieser Gelegenheit ein zweitaktiges Lebewohl (WoO 202) für sie. (S.B.)

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