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Dreiunddreißig Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli (C-Dur) für Klavier op. 120

Hörproben
Thema. Vivace (205 kB)
Var. I. Alla marcia maestoso (233 kB)
Var. II. Poco allegro (228 kB)
Var. III. L'istesso tempo (279 kB)
Var. IV. Un poco più vivace (214 kB)
Var. V. Allegro vivace (243 kB)
Var. VI. Allegro ma non troppo e serioso (365 kB)
Var. VII. Un poco più allegro (270 kB)
Var. XIII. Poco vivace (365 kB)
Var. IX. Allegro pesante e risoluto (365 kB)
Var. X. Presto (140 kB)
Var. XI. Allegretto (307 kB)
Var. XII. Un poco più moto (253 kB)
Var. XIII. Vivace (270 kB)
Var. XIV. Grave e maestoso (365 kB)
Var. XV. Presto scherzando (158 kB)
Var. XVI. Allegro (242 kB)
Var. XVII (242 kB)
Var. XVIII. Poco moderato (365 kB)
Var. XIX. Presto (205 kB)
Var. XX. Andante (365 kB)
Var. XXI. Allegro con brio (317 kB)
Var. XXII. Allegro molto (alla "Notte e giorno faticar" di Mozart) (205 kB)
Var. XXIII. Allegro assai (205 kB)
Var. XXIV. Fughetta. Andante (365 kB)
Var. XXV. Allegro (214 kB)
Var. XXVI (365 kB)
Var. XXVII. Vivace (224 kB)
Var. XXVIII. Allegro (233 kB)
Var. XXIX. Adagio ma non troppo (365 kB)
Var. XXX. Andante, sempre cantabile (365 kB)
Var. XXXI. Largo molto, espressivo (365 kB)
Var. XXXII. Fuga. Allegro - Poco adagio (365 kB)
Var. XXXIII. Tempo di minuetto moderato (365 kB)

Entstehung
1819 bis März / April 1823
Antonie Brentano gewidmet

Die Diabelli-Variationen sind Beethovens letztes großes Klavierwerk und gleichzeitig sein umfangreichster Variationenzyklus. Beethoven hat die Komposition 1819 begonnen, aber zugunsten der Missa solemnis und der drei letzten Klaviersonaten zurückgestellt und erst Anfang 1823 vollendet.

Das Walzerthema der Variationen stammt vom Verleger und Komponisten Anton Diabelli. Beethoven bezeichnete es etwas abfällig als "Schusterfleck", womit im allgemeinen einfach sequenzierende Modelle gemeint waren. Die Einfachheit der Struktur bot jedoch gleichzeitig einen größeren Spielraum für Variationen, was sich letztlich als Vorteil herausstellte. Ein Jahr nach nachdem Beethovens 33 Variationen als selbständiges Werk erschienen waren, brachte Diabelli Anfang Juni 1824 eine Sammlung von 50 Variationen über denselben von ihm komponierten Walzer heraus. Für die neue Sammlung, alphabetisch nach Verfassernamen geordnet, hatte Diabelli 50 österreichische, speziell Wiener Autoren um ihren Beitrag gebeten, darunter Czerny, Schubert, Liszt, Hummel und Beethovens Gönner Erzherzog Rudolph. Auf dem Titel dieser Sammlung nannte Diabelli die Autoren als "Vaterländischen Künstlerverein". Beethoven war recht ungehalten über die Publikation und sah sein Werk dadurch entwertet.

Schon Anfang Mai 1823 hatte Beethoven seinen ehemaligen Schüler Ferdinand Ries um die Vermittlung eines englischen Verlegers für op. 120 gebeten. Allerdings erst im Juli 1823 schickte er Ries eine Stichvorlage. Eine geplante englische Ausgabe von op. 120 durch T. Boosey & Co. kam schließlich nicht zustande. Die Stichvorlage war zu spät in London, denn das Werk war in Wien bereits erschienen und dadurch für eine englische Ausgabe aus absatztechnischen Gründen nicht mehr interessant. (J.R.)

Musikhandschriften
Skizzen, HCB BSk 1/49
Skizzen, HCB Mh 60
Autograph, Fragment, op. 120, Nr. 31
Autograph, op. 120 Klingendes Autograph
Überprüfte Abschrift, op. 120

Erstausgaben
Titelauflage, op. 120, 1-33, Cappi und Diabelli, 1380
Titelauflage, op. 120, 1-33, Cappi und Diabelli, 1380; Teilscan
Titelauflage, op. 120, 1-33, Cappi und Diabelli, 1380, mit handschriftlichen Eintragungen Beethovens
Titelauflage, op. 120, 1-33, Diabelli, 1380; Teilscan
Titelauflage, op. 120, 1-33, Diabelli, 1380; Teilscan

Musikdrucke
Bibliographische Angaben im Katalog der Bibliothek

Schriftdokumente
Brief an Carl Friedrich Peters in Leipzig, Wien, 5. Juni 1822
Brief an Anton Diabelli, Wien, Anfang November 1822
Brief an Anton Diabelli, Wien, Januar/Februar 1823
Billet an Anton Diabelli in Wien, Hetzendorf, zwischen dem 3. und 27. Juni 1823
Brief an Ferdinand Ries in London, Baden, 5. September 1823
Brief an Anton Diabelli, Wien, um den 20. Juli 1825

Bilder
Antonie Brentano (1780-1869) mit ihren Kindern Georg und Fanny - Pastellbild von Nikolaus Lauer, 1809
Antonie Brentano (1780-1869) - Mezzotinto nach einem Gemälde von Joseph Karl Stieler, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

Literatur
Bibliographische Angaben im Katalog der Bibliothek

Handschriftliche Quellen in anderen Bibliotheken
Berlin: Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv
Frankreich, Montauban: Musée Ingres
Frankreich, Paris: Bibliothèque nationale de France, département Musique, MS-77
Frankreich, Paris: Bibliothèque nationale de France, département Musique, MS-96

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