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Ludwig van Beethoven, Brief an Breitkopf & Härtel in Leipzig, Wien, 8. August 1809, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 75

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Hörbrief Hörbrief
Zusammenfassung
Beethoven bestätigt seinem Verleger Breitkopf und Härtel in Leipzig, er habe drei Werke (op. 71, WoO 136 und WoO 137) ohne Honorarforderung an das Handelshaus Kunz und Co. zur Weiterleitung an Breitkopf und Härtel übergeben. Als Gegenleistung dafür erbittet er sich einige Verlagswerke aus der literarischen Abteilung: die Leipziger Allgemeine musikalisch Zeitung sowie die Gesamtausgaben von Goethe und Schiller. (Tatsächlich befand sich bei den Büchern Beethovens nach seinem Tod sowohl eine Schiller- als auch eine Goethe-Gesamtausgabe.)

Beethoven bittet außerdem um Belegexemplare seiner Cellosonate op. 69 und weist darauf hin, er wünsche von jedem seiner Werke sechs Belegexemplare. Zur Sicherheit betont er, er verkaufe diese Ausgaben nicht, sondern benötige sie, um sie an "arme Musici" weiter zu verschenken. (J.R.)

Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

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