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O - Oil painting

Maltechnik, bei der als Bindemittel für die Farbpigmente Öl wie Lein-, Mohn- oder Nußöl verwendet wird (mitunter auch gemischt mit hellen Weichharzen wie Balsam oder Mastix). Die mit Öl angerührten Farben lassen sich sowohl dünn und lasierend, als auch deckend und pastos vermalen, ohne dass sie ineinanderlaufen. Von der Temperamalerei und der Acrylmalerei unterscheidet sich die Ölmalerei durch die Sattheit und Tiefe ihrer Farben. Ölfarben verändern sich beim Trocknen nicht. Jedoch können durch das Vergilben des Bindemittels spätere Veränderungen in der Farbwirkung eines Ölbildes auftreten. Außerdem kann es durch das Zusammenschrumpfen des Öls in den Farben nach einer gewissen Zeit zur Bildung von Rissen in der Oberfläche von Ölgemälden kommen. Als Bildträger für Ölmalerei wurde anfangs Holz verwendet, seit der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde Leinwand immer beliebter. Daneben werden aber auch Pappe oder dünne Metallbleche benutzt.

© Beethoven-Haus Bonn
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